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Herzlich Willkommen

Heideböcke spenden 746,06 Euro

v. li. Martin Biljes, Andreas Martens, Gerhard Meyer, Olaf Meuser und Jürgen Peglow

 

Stemwede-Oppenwehe bo. Hocherfreut zeigte sich der neue Betriebsleiter Gerhard Meyer aus Hördinghausen bei Bad Essen von der Betriebsstätte Mehnenfeld in Stemwede/Niedermehnen in diesen Tagen, als Andreas Martens als Vorsitzender und seine Vorstandskollegen Olaf Meuser, Martin Biljes und Jürgen Peglow von den "Lustigen Heideböcken" aus Oppenwehe, den Erlös der so genannten Tannenbaumaktion überbrachten.

Erfreuliche 746,06 Euro waren bei der Aktion zusammen gekommen, wofür seitens des Betriebsleiters Gerhard Meyer im Besonderen den Oppenwehern im Namen aller Bediensteten der Behindertenwerkstatt herzlich gedankt wurde.

Seit über 20 Jahren überbringen die Heideböcke den Erlös in die seit 1988 bestehende Einrichtung. Überzeugen konnten sich die Überbringer von der sinnvollen Verwendung des Geldes, welches in diesem Jahr in der Gestaltung des Berufsbildungsbereiches und der Betreuung des intensiven Arbeitsbereiches in der Einrichtung mit derzeit 103 Beschäftigten, eingebracht werden soll. 15 fest beschäftigte Mitarbeiter sind in der Werkstattleitung und der Betreuung eingesetzt.

In einigen Bereichen kann die Lebenshilfe als Träger keine finanzielle Unterstützung einbringen, so dass diese Spende gerade richtig kam. Eine informative Führung durch die Niedermehner Werkstatt für die Oppenweher Besucher rundete den Übergabetermin der Spende ab. Sorge bereitete dem Werkstattleiter allerdings derzeit auch die Wirtschaftskrise, die im Rahmen der Aufträge für die Werkstatt auch in Niedermehnen zu spüren ist.

JHV Laienspielschar

Vorstand v. li. Andreas Spreen, Sylvia Steinkamp, Kurt Nagel, Frauke Spreen, Nico Semmler und Vorsitzender Karl-Heinz Becker.

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Einen reibungslosen Versammlungsablauf erlebten nun die Mitglieder der über 80jährigen Laienspielschar aus Oppenwehe bei ihrer Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Meiers Deele.

Ein zunächst eingenommenes Essen sorgte für die nötige Stärkung. Zufrieden blickte der Vorsitzende Karl-Heinz Becker zurück auf das Jahr 2008. Zahlreich hatten sich die Zuschauer im Herbst wieder zu den Aufführungen des im letzten Jahr auf die Bühne gebrachten Theaterstückes, "Alles blous wegen de Frounslüe" eingefunden und die Akteure mit dem so genannten Künstlerlohn, dem Beifall, reichlich bedacht.

Mit mehr oder weniger gutem Erfolg hatten sich die Laienspieler an den dorfgemeinschaftlichen Veranstaltungen beteiligt. Mittlere Plätze belegten die Schauspieler beim Dorf- und Weihnachtspokalschießen, so wie bei dem Huck-Pokalschießen. Den Auftakt hatte die "Aktion Saubere Landschaft " gebildet, was auch in diesem Jahre wieder so sein soll. Dieser Termin findet am kommenden Freitag, 27. April statt. Die Teilnehmer treffen sich um 17 Uhr beim Vereinsmitglied Willi Hagedorn.

Im weiteren Versammlungsverlauf verlas die Geschäftsführerin Sylvia Steinkamp das Protokoll des letzten Jahres. Durch die Versammlungsteilnehmer gab es keine Beanstandungen. Auch der Kassenbericht, der vom amtierenden Kassenführer Kurt Nagel vorgetragen wurde, gab keinen Anlass zu Beanstandungen, was durch die Kassenprüfer Matthias Bollhorst und Jürgen Dunau bestätigt wurde. Letzterer schied turnusgemäß aus dem Amt des Kassenprüfers aus. Für ihn wählte die Versammlung Nico Semmler, der dieses Amt nun für 2 Jahre ausüben wird.

Auf folgende Termine weisen die Oppenweher Laienspieler bereits heute hin: 27. März; Saubere Landschaft, 18. April; Huck-Pokalschießen, 7; November, Dorfpokalschießen.

WIR in Oppenwehe

Pressemitteilung

Der Arbeitskreis WIR in Oppenwehe spricht sich ganz klar für das standtortnahe Krankenhaus Rahden, einem Krankenhaus der Grundversorgung, aus. Dieses Parteigeplänkel mit gegenseitigen Schuldzuweisungen hat schon groteske Züge angenommen und scheint noch nicht den Gipfel erreicht zu haben.

WIR in Oppenwehe fordern die Politik auf, die Menschen hier in der Region, um das Rahdener Krankenhaus in der Vordergrund der Überlegungen zu stellen und zeitnah eine sachorientierte Problemlösung herbeizuführen. Die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum steht vor einer der größten Herausforderung der Zukunft. Hier scheint die Politik derzeit nicht in der Lage zu sein, entsprechend zu reagieren. Jährlich über 4.500 Behandlungen im Krankenhaus Rahden sprechen eine deutliche Sprache.

In diesem Zusammenhang eine Anmerkung aus der Chronik "775 Jahre Oppenwehe"
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die ärztliche Versorgung der Oppenweher Bevölkerung durch Niederlassung eines Arztes besser. Bis dahin mussten die außerhalb Oppenwehes ansässigen Ärzte aufgesucht werden, was Wege von 7 oder 10 Kilometern bedeuteten. In Zeiten nur weniger Autos war dies bei Erkrankungen schwerer zu bewerkstelligen als heute, wo Patienten mit dem eigenen Fahrzeug innerhalb weniger Minuten zu ihrem Arzt fahren können. Eine erste Erleichterung gab es, als der Zahnarzt zu einer regelmäßigen Sprechstunde ins Dorf kam. Der erste Zahnarzt Dr. Rascher hatte seine Praxis in den Räumen der Gastwirtschaft Meier, heute "Meiers Deele". Ihm folgte der Zahnarzt Seidenfad, der dann seine Praxis in der alten Schule bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand führte. Dies war in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Soweit aus der Chronik. Heute hat Oppenwehe ca. 2.250 Einwohner!
Und? Kein Arzt. Kein Zahnarzt.
Status also wie vor "dem" Krieg.

Wenn wir dann noch bedenken, dass die Bevölkerung immer älter wird und der demographische Wandel auch eine flächendeckende ärztliche Grundversorgung unter Einbeziehung eines standortnahen Krankenhauses einfordert, fragen wir uns, warum reagiert die Politik so schwerfällig?

Daneben fragen wir uns, wie man es vor über 100 Jahren überhaupt geschafft hat,
ein Krankenhaus in Rahden zu bauen. Waren die Leute da reicher als heute?

Die Frage "Brauchen wir ein Krankenhaus Rahden" lässt sich nach unserer Auffassung leicht beantworten. Ja, wir brauchen das Krankenhaus Rahden.

JHV Oppenweher Klus

Schule 1924(?)

Kennst Du noch jemanden?
 

"Mittlerweile haben wir 80 Mitglieder", freute sich Peter Kokemor anlässlich der Jahreshauptversammlung des Oppenweher Klus-Vereines, die turnusgemäß im Moorhof Oppenwehe stattfand. "Damit konnten wir vor fünf Jahren bei Vereinsgründung wahrlich nicht rechnen".

Nach einem Rückblick auf das vergangene Jahr durch Kokemor und den technischen Beigeordneten, Jürgen Tiemann beantragten die Revisoren Siegfried Biebusch und Wilhelm Geldmeier die Vorstandsentlastung, nachdem sie der Rechnungsführerin Anemone Spreen eine außerodentlich saubere Buchführung bescheinigt hatten. Zur neuen Revisorin wurde Ingrid Bohne bestellt.
Auch für das neue Jahr hat man sich wieder einige Projekte vorgenommen. Der Frühjahrsputz soll am 28. März erfolgen. Im Sommer wird wieder ein Gottesdienst an der Klus gehalten und für den August ist ein Studienausflug, eine "Kreuzfahrt" auf Weser und Kanal mit anschließendem Besuch der Burg in Vlotho, geplant.

Den Höhepunkt des Jahres soll wieder der "Advent an der Klus" bilden, der in 2008 zum ersten Mal stattgefunden hatte und von der Oppenweher Bevölkerung herzlich angenommen worden war. Kokemor dankte allen Vereinen, Ortsteilen und Einzelpersonen, die hier geholfen hatten: "Diese Veranstaltung hätten wir alleine gar nicht schultern können." Der Festausschuss wurde bestätigt und Anmeldungen für den kommenden Advent können ab sofort erfolgen.
Neu gegründet wurde der Arbeitskreis "Orts- und Familiengeschichte in Oppenwehe". Mit der Umsetzung und Organisation wurden Jens Büttemeier und Peter Kokemor beauftragt.

Zum Abschluss wurde der aktuelle Stand der "Bildergalerie der Oppenweher" vorgestellt. Diese Galerie ist ein Bestandteil der "Lebendigen Chronik" und war im letzten Jahr beschlossen worden. Mittlerweile sind hier mit aktiver Hilfe vieler Oppenweher ungefähr 60 Schul- und Konfirmationsfotos von 1920 bis 2008 eingearbeitet worden. Soweit möglich, wurden die Namen mit aufgeführt. Da hier aber noch viele Lücken bestehen, sind insbesondere die älteren Mitbürger Oppenwehes eingeladen, ihre Erinnerungen und Fotos beizusteuern.

JHV Kyffhäuser Oppenwehe

Zum Foto: Landessieger mit Vorstand v.re.: Jürgen Peglow, Wolfgang Heitmann, Walter Brill, Friedhelm Eilmes, Wilfried Spreen, Wolfgang Schimmeck,
Karl-Heinz Seemann, Günter Sprado und Axel Jakobmeyer.

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Ganz im Zeichen von Ehrungen für verdiente Schützen und Wahlen zum Vorstand stand die Jahreshauptversammlung der Oppenweher Kyffhäuser. Einmütig wählten die Versammlungsteilnehmer im Vereinsgasthaus Moorhof Jürgen Peglow wieder zu ihren Vereinsvorsitzenden. Jürgen Peglow geht damit in das 30. Jahr als Vorsitzender.

In seinem Jahresresümee zeigte Jürgen Peglow, der unter den Anwesenden besonders auch den Kreisvorsitzenden Heini Huck-Schütte, so wie den amtierenden Oppenweher Präsidenten Wilfried Spreen begrüßen konnte, noch einmal die Höhepunkte des Veranstaltungskalenders 2008 auf. Seinen besonderen Dank richtete er an die Mitglieder, die die Veranstaltungen erst mit Leben gefüllt hatten.

Ein besonderer Höhepunkt war neben dem in Oppenwehe durchgeführten Bundesschießen auch das Landesschießen im Oppenweher Schießstand, wo Peglow seinen besonderen Dank an den Schützenverein Oppenwehe aussprach, der bei den Großveranstaltungen den Oppenweher Kyffhäusern tatkräftig zur Seite gestanden hatte. Besonders stolz zeigte sich der Vorsitzende mit Blick auf die Sportschützen, die überregional sehr erfolgreich waren.

Hierüber berichtete Schießwart Axel Jakobmeyer zum ersten Mal, nach seiner letztjährigen Wahl. Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr konnte er verzeichnen. Beim Landesvergleichsschießen hatten die Oppenweher von 33 Mannschaften den 2. Platz belegt. Insgesamt holten die Oppenweher hier 30 Medaillen (2008 waren es 22). Beim Bundesschießen heimsten die Oppenweher 18 Medaillen ein (2007 waren es 5). Besonders stolz war Axel Jakobmeyer auf das Erringen der Landeskönigswürde durch Jürgen Klamor. 13 Landesmeistertitel holten die Oppenweher in der Mannschafts- und auch Einzelwertung.

Zu den großartigen Erfolgen zählten auch zwei Bundessiegertitel, wo Monika Eilmes, Adelheid Heitmann und Edith Schimmeck mit dem stehend aufgelegt geschossenen Luftgewehr als Mannschaft brillierten. Monika Eilmes wurde hier mit überragenden 300 Ringen Bundessiegerin und der 2. Platz ging an die Vereinskameradin Adelheid Heitmann.

Im weiteren Versammlungsverlauf gab der Kassierer Friedhelm Eilmes der Versammlung einen detaillierten Kassenbericht. Egon Lammert und Wolfgang Heitmann hatten die Kasse geprüft und beantragten die Entlastung des Vorstandes, wobei Wolfgang Heitmann lustig anmerkte: "Da unser Kassierer nicht an der Börse spekuliert hat, haben wir auch noch Geld auf dem Konto". Wiederwahlen ergaben sich für den 2. Sportleiter Günter Sprado und für den 2. Kassierer Jürgen Klamor. Keine Bedenken für die Zukunft der Oppenweher Kyffhäuserkameradschaft hatte Jürgen Peglow in seinen Abschlussworten, wo er besonders die Arbeit seines dynamischen Vorstandes hervorhob.