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Jahreshauptversammlung Mühlengruppe

Stemwede/Oppenwehe........bo.

Bei der Jahreshauptversammlung der Oppenweher Mühlengruppe gab es zufriedene und neue Gesichter in der Führungscrew der mit 151 Mitglieder zählenden größten Mühlengruppe im Mühlenverein des Kreises Minden-Lübbecke im Gasthaus Huck Moorhof.

Erstmals in der 30.jährigen Vereinsgeschichte wählten die Mitglieder Jugendsprecher in den erweiterten Vorstand. 1. Jugendsprecher wurde der 27-jährige in Oppenwehe lebende Tobias Römer. Er übernahm das Amt für die nächsten drei Jahre. Ihm zur Seite steht der als 2. Jugendsprecher gewählte 20-jährige Oppenweher Nils Sengebusch.

Schon in der zurückliegenden Zeit hatten sich Beide als ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Mühlentagen, sowie der Instandhaltung der Gebäude und im Besonderen der Bockwindmühle stark eingebracht. Nach 25 "Dienstjahren" als Vorsitzender wählten die Mitglieder der Mühlengruppe Karl-Heinz Bollmeier für eine weitere Amtsperiode in das Amt, wobei er allerdings deutlich machte, daß er spätestens danach das Amt in jüngere Hände geben wird. Auch der Kassiererin Sigrid Lübke schenkte die Versammlung ihr volles Vertrauen für die nächsten 4 Jahre.

Die zufriedenen Gesichter waren teilweise auch ihrem positiven Kassenbericht zu verdanken. Dieser wurde von den Kassenprüfern Andrew Harris und Rainer Sämann nach einer vorangegangenen Kassenprüfung kommentiert, wo sie der Kassiererin eine ordentliche Kassenführung bescheinigten und es dadurch auf Antrag zu einer Entlastung des Vorstands kam. Rainer Sämann schied als Kassenprüfer aus und dafür wählte die Versammlung Reinhard Holste. Im Jahresresümee ging der Vorsitzende noch einmal auf die Aktivitäten der Gruppe ein.

Im Besonderen erwähnte er hier den guten Besuch der Mühlentage mit den unterschiedlichsten Aktivitäten und Programmfolgen. Erstmals musste die Mühlengruppe ohne ihre liebgewonnenen Mühlenmusikanten auskommen. Gelungen war das durch viele musikalische Beiträge unterschiedlichster Form. Einen besonderen Dank richtete Bollmeier an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die nach seiner Einschätzung eine unendgeldliche Arbeit allein bei den Mühlentagen in einer Höhe von ca. 10.000 Euro eingebracht hatten.

Bei den Besuchergruppen unter der Woche stagniert die Zahl derzeit. Mit dem neuen Angebot der Trauung an der Mühle haben die Oppenweher auch ins Schwarze getroffen. Nach etlichen Trauungen, auch über die Grenzen Oppenwehes hinaus, liegen bereits Anmeldungen für 2018 vor. Den Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete ein deftiges Grünkohlessen.

Foto: v.l. Sigrid Lübke, Tobias Römer, Nils Sengebusch und Karl-Heinz Bollmeier