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Unsere Schule bleibt vorerst im Dorf!

Der Rat der Gemeinde Stemwede hat den geordneten Bürgerprotest in Oppenwehe und Levern erhört und ihre Planungen hinsichtlich der Zusammenlegung der beiden Grundschulen in Wehdem insoweit geändert, dass die beiden Schulen solange erhalten bleiben sollen, wie dies die Schülerzahlen gemäß den gesetzlichen Vorgaben hergeben oder der Elternwille sich ändert und eine Zusammenlegung in Wehdem gewünscht wird. Ein Notfallkonzept für die zentrale Grundschule in Wehdem wird ausgearbeitet um nicht unvorbereitet für eine notwendige Zusammenlegung zu sein. Beschlossen wurde außerdem der Verbund der beiden Grundschulen in Oppenwehe und Levern.

Für uns in Oppenwehe bedeutet all dieses, dass unsere Grundschule nicht zum Schuljahr 2016/2017 geschlossen wird, sondern solange weitergeführt wird, wie dies die Schülerzahlen hergeben. Gerade den Eltern der jetzigen Grundschüler gibt dieses erhebliche Planungssicherheit und auch die Ängste einer kurzfristigen Schulschließung, wie in Westrup geschehen, sind den Eltern vorerst genommen. Allen Ratsmitgliedern möchten wir uns an dieser Stelle für ihr Einlenken bedanken.

Galt vor einigen Wochen eine Schließung der Oppenweher und Leverner Schule zum Schuljahr 2016/2017 bereits als beschlossene Sache, hat der sachliche und stets faire Bürgerprotest in Oppenwehe und Levern ein Einlenken der Politik erreicht.

Unser Dank gilt allen Oppenweher und Oppendorfer Bürgern, die ihre Unzufriedenheit durch eine Unterschrift auf den ausgelegten Unterschriftenlisten geäußert haben. Hoffentlich müssen wir unsere Listen nie vorlegen, aber bis heute hatten wir 719 Unterschriften gesammelt. Weiterhin natürlich allen Oppenweher und Oppendorfer Gewerbetreibenden, die die Unterschriftenlisten in ihren Betrieben ausgelegt hatten.

Weiterhin gilt unser Dank allen Teilnehmern der Bürgerversammlung in Oppenwehe. Die gut besuchte Veranstaltung hat sehr viel Beachtung in Politik und Medien gefunden und vor allen Dingen auch die Leverner motiviert eine ähnliche Veranstaltung durchzuführen. Diese Veranstaltung in Levern hat dann endgültig der Politik die Augen geöffnet und zum Einlenken der Fraktionen geführt.

Allen Fragestellern, die sich bereit erklärt hatten, während der Bürgerfragestunde eine Frage an den Bürgermeister zu stellen, Lob und Anerkennung für ihre Bereitschaft und ihren Mut. Ich hoffe ihr konntet verstehen, dass wir die Diskussion frühzeitig beendet haben und aufgrund der Willensbekundungen des Bürgermeisters keine weiteren Fragen stellen wollten.

Vorerst haben wir zwar die Schließung unserer Schule vermieden, doch um auch langfristig die Schule im Ort zu erhalten, bedarf es weiterhin erheblicher Anstrengungen und Mitarbeit. Alle Bürger sind aufgerufen, sich hierbei tatkräftig einzubringen. Dieses kann z.B. durch Mitarbeit im Förderverein der Grundschule oder in der Elternpflegschaft passieren. Um die Attraktivität unserer Schule zu steigern, sollten wir z.B. die Ganztagsbetreuung ausbauen und aktiv, eventuell durch einen Internet-Auftritt für unsere Schule werben.

Eines haben die letzten Wochen gezeigt, ohne aktive Mitarbeit und ohne gemeinsames Vorgehen der Stemweder Ortschaften ist in der heutigen Zeit wenig zu bewegen! Levern und Oppenwehe sind durch die Verbundschule näher aneinandergerückt, nun müssen wir auch die Oppendorfer, Wehdemer und Westruper Bürger von der Attraktivität unserer Grundschule überzeugen! Packen wir es an!

 


verantwortlich:
Matthias Heitmann, Sprecher der Initiative "Unsere Schule soll im Dorf bleiben"