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Doppelkopfturnier der Heideböcke

 

Oppenwehe..(von Günter Hübner) Mit 16 Spielern startete das Turnier im Vereinslokal Huck-Schütte. An 3 Tischen wurde gespielt. Für den verhinderten Doppelkopfwart Jens Feierabend hat Kai Meuser gemeinsam mit Andreas Martens die Vorbereitung und die Auswertung übernommen.

 

Hier wurde jemand übermütig, der Solo wurde aber verloren.

Zur Halbzeit wurde von der Familie Huck ein Imbiß zubereitet um danach frisch gestärkt wieder um die begehrten Preise zu kämpfen. Die nächste Generation ist auch schon im Einsatz

 

 

Kurz nach Mitternacht wurde dann von Andreas das Endergebnis bekanntgegeben:

1. Platz Günter Hübner
2. Platz Rainer Büttemeier
3. Platz Friedel Pinke und Gerd Priesmeier (punktgleich)
Die "Rote Laterne" ging in diesem Jahr an Sebastian Waering.

 


v.l.: Kai Meuser, Gerd Priesmeier, Friedel Pinke, Günter Hübner, Rainer Büttemeier und Andreas Martens.

Weihnachtsfeier der Schießgruppe

 

Text und Bilder von Jürgen Peglow

Das Jahr 2010, ein Jahr mit Volltreffern

Bei der Begrüßung der Schützen stellte Uwe Zimmermann fest, daß das Jahr 2010 ein Jahr der Siege war. Friedhelm Eilmes König in Oppenwehe und Kreiskönig.Seine Frau Monika errang beim Königinnenpokalschießen in Offelten dann auch noch den begehrten Pokal der Königinnen.

Nach dem gemeinsamen Essen ehrte die Damenleiteiterin Jutta Lammert mit Ihrer Stellvertreterin Manuela Schlömp Marion Kramer für Ihre 30 jährige Mitgliedschaft in der Schießgruppe. Ebenfalls erwähnte Jutta Lammert, als beste Schützin" stehend Freihand " Manuela Schlömp, und "vom Pin" war Juitta Lammert die beste Schützin des Jahres.

Nach dem traditionellen verteilen der Weihnachtsüberraschung, die von Christa Klamor und Marianne Peglow besorgt wurden, wurde der Abend durch die schon weit bekannte Mundharmonikatruppe, musikalisch und unter mitsingen von Weihnachtsliedern, durch die anwesenden Schützen abgerundet.
Leiter der Musiker, (in diesem Jahr im neuen Outfit), ist Wolfgang Schimmeck, nebst Willi Knost, Walter Brill, Bernhard Kramer und Günter Krause.
Da im nächsten Jahr die Feier noch näher an Weihnachten anlehnen soll, versprachen die Musiker sich bis dahin einen Bart wachsen zu lassen.

Seinen Dank richtete Uwe Zimmernann an alle fleißigen Helfer, der Jugend, den Schützen, der alten Gard,den Damen und allen auch im Hintergrund auftretenden helfenden Händen. Ebenso gebührt ein Dank Irma Haarmeier nebst Cord und seiner Frau, die bei jedem Übungsabend für das leibliche Wohl sorgen.

Bleibt es so, wird es ein erfolgreiches Jahr 2011 geben, meinten alle Anwesenden, Anschließend wurde noch lange gefachsimpelt, hochgestapelt und der Abend mit Witzen abgerundet.

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

 

Weihnachtspokalschießen

Stemwede/Oppenwehe........bo. Das Weihnachtspokalschießen der Oppenweher Vereine ist ein High Light im Veranstaltungskalender der Dorfgemeinschaft, was sich in der Teilnehmerzahl widerspiegelt und besonders auch Jürgen Peglow als Vorsitzenden der ausrichtenden Kyffhäuser bei der Siegerehrung erfreute.

Eine sehr gute Beteiligung bescheinigte er den Verantwortlichen, da es insgesamt 26 Mannschaften auf die Anlage in das Schießsportzentrum gelockt hatte, um die begehrten Pokale des Weihnachtsschießens zu erringen. Eine ebenfalls gute Beteiligung verzeichneten Jutta Lammert, Manuela Schlömp, Karin Henke und Silke Sämann als Verantwortliche bei den mit einem Lasergewehr und Luftgewehr durchgeführten Wettkämpfe der Kinder.Der Nikolaus, den der amtierende König Friedhelm Eilmes verkörperte, fehlte in der weihnachtlich geschmückten Halle ebenfalls nicht und überreichte Geschenke an die Kinder.

Pokalsieger des beliebten Wettkampfes in Oppenwehe wurde bei den Herren ganz knapp vor den Landwirten, die im Vorjahr gewinnen konnten, die Mannschaft des Schützenvereins. Über den Sieg mit 524,8 Ringen, die auf der elektronischen Anlage geschossen wurden, freuten sich besonders Wolfgang Pinke, Jürgen Klamor, Friedhelm Eilmes, Patrick Meier, Alfred Kulinna und Jan Döhnert. Die Landwirte, Alfred Melcher, Norbert Meier, Gerd Heitmann, Christian Rümke und Matthias Heitmann erzielten 524,5 Ringe. Die Mannschaft des Kegelclubs WZB (Werkzeugbau), mit den Schützen Andreas Spreen, Carsten Spreen, Andreas Martens, Volker Wagenfeld und Gerhard Schlottmann landeten mit 524,0 Ringen auf Platz drei. Den 4. Platz belegte der Ortsteil Fiskus I mit 520,6 Ringen. 5. Kegelclub "Kurz und Klein" (519,4). 6. CCO (519,2). 7. Alte Garde (518,5). 8. Kyffhäuser I (517,0). 9. Mühlengruppe (515,9). 10. Wache (514,2). 11. Heideböcke (514,1). 12. Feuerwehr (513,0). 13. RGZV (512,0). 14. Kyffhäuser II (509,7). 15. Fiskus II (509,6). 16. Jungschützen (508,0). 17. Bulzendorf (506,8). 18. Spielmannzug (504,8) und 19. Sportverein FCO (494,3).

Bei den Damen sicherte sich die Mannschaft der Kyffhäuser den 1. Platz. Den Pokal holten Marianne Peglow, Manuela Schlömp, Anika Kramer, Edith Schimmeck, Sabine Peglow und Marion Kramer, mit 521,5 Ringen. Den 2. Platz belegten die Damen I des Schützenvereins, wo Silke Sämann, Gerda Gelbrecht, Marlis Fröhlich, Monika Eilmes, und Desiree Vogt 520,7 Ringe erzielten. Platz 3 ging an die Damen II vom Schützenverein, hier waren Christa Klamor, Linda Spreen, Marianne Sprado, Angela Hübner und Karin Henke erfolgreich. 4. KC "Kurz und Klein" (503,9). 5. Königinnen (500,6). 6. Heidschnucken (491,6) und 7. Mühlengruppe (468,0).

Die besten Einzelergebnisse erzielten bei den Damen Marianne Peglow mit 105, 7 und bei den Herren Andreas Martens mit 106,5 Ringen. Klaas Spreen holte bei den Kindern den Pokal mit einem Ergebnis von 44,3 Ringen. Der 2. Platz ging mit 42,2 Ringen an Simon Holle. 3. wurde Fynn-Luca Holle mit 40,2 Ringen. Bei den Kleinsten, die mit einem Lasergewehr schossen, setzte sich Michel Leermann mit vollen 50 Ringen als Erstplatzierter durch. 2. wurde Henrik Speen mit 49 Ringen und den 3. Platz belegte Simon Schlömp mit 48 Ringen.

Das zum 10. Mal in der Weihnachtspokalgeschichte durchgeführte Ortsteilpokalschießen konnte Alfred Melcher mit 10,9 für den Ortsteil Steinkamp für sich entscheiden. Jürgen Klamor (Bruch-Hohes Moor) wurde 2. mit 10,9 aber der schlechteren Serie, ebenso wie der 3. Erhard Kröger (Dorf) mit ebenfalls 10,9.

Beim parallel stattfindenden Preisschießen sicherte sich Erhard Kröger den dicksten Braten im Teilerwettkampf mit dem Superergebnis von 4,0. Dirk Müller landete hier mit 5,4 auf Rang zwei, vor Uwe Zimmermann mit einem Teiler von 9,9.

Den Nachmittag rundete eine von den Damen der Kyffhäuserkameradschaft organisierte Kaffeetafel ab, wofür sich Jürgen Peglow besonders bedankte. Peglow war es, der beim Preisknobeln seine Stärke mit 46 Punkten unter Beweis stellte. Ihm folgte mit 45 Punkten Heinz Rüter und Willi Knost mit 44 Punkten - alle erhielten Fleischpreise.

Ein weiterer Dank galt der Aufsicht und Auswertung Michael Holle am Computer, Friedhelm Eilmes, Alfred Kulinna, Wolfgang Schimmeck, Walter Brill, Günter Sprado, Jürgen Klamor, Axel Jakobmeyer und Bernhard Kramer.

Foto 1: Die Pokalgewinner des Schützenvereins kniend v.li. Patrick Meier, Jan Döhnert, Friedhelm Eilmes, Wolfgang Pinke, Alfred Kulinna und Jürgen Klamor. Die Platzierten v. li. Andreas Martens, Volker Wagenfeld, Alfred Melcher, Carsten Spreen, Reinhard Holle, Ralf Manske, Andreas Spreen, Angela Hübner, Marianne Sprado, Monika Eilmes, Silke Sämann, Marianne Peglow, Karin Henke, Marlis Fröhlich, Manuela Schlömp, Marion Kramer und der Vorsitzende der Kyffhäuser, Jürgen Peglow.

 

Foto 2: Die Sieger der Kinderwettbewerbe mit den Verantwortlichen Manuela Schlömp (re.) und Jutta Lammert (li.).

Dorfpokalschießen 2010

Stehend v. li. Wolfgang Schimmeck, Bernhard Kramer, Walter Brill, Jürgen Klamor, Manuel Becker, Michel Schäffer, Wolfgang Pinke, Alfred Kulinna, Jan Döhnert und Friedhelm Bohne. Sitzend v. li. Kim Schäffer, Nils Klamor, Sebastian Waering, Henrik Pieper und Jan Lütkemeier

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Beim Dorfpokalschießen in Oppenwehe waren die Teilnehmer der Abteilungen des in diesem Jahr 90 Jahre alt gewordenen Schützenvereins nicht zu schlagen. Mit der Herrenmannschaft auf dem 1. Platz, der Alten Garde auf dem 2. Platz und den Jungschützen I auf Platz drei, gab es für die anderen 18 teilnehmenden Mannschaften keine Chance.

Über die Teilnahme der zahlreichen Mannschaften freute sich besonders auch der Vorsitzende des ausrichtenden Schützenvereins, Friedhelm Bohne, wobei er herausstellte, dass eine derartige Teilnehmerzahl auch eine intakte Dorfgemeinschaft widerspiegele.
Einen besonderen Dank richtete Friedhelm Bohne auch an den Pokalstifter Karlheinz Meier vom Gasthaus Meiers Deele.

Beim Pokalsieger der Schützen Herren überragten mit einem außerordentlich hohen Ergebnis von 251,8 Ringen, die Schützen Jürgen Klamor, Friedhelm Eilmes, Wolfgang Pinke, Jan Döhnert, Michel Schäffer und Alfred Kulinna. Bei der Alten Garde, die 244,8 Ringe für den 2. Platz benötigten, schossen Walter Brill, Bernhard Kramer, Wolfgang Heitmann, Wolfgang Schimmeck, Horst Spreen und Willi Knost. Nur ein Zehntel dahinter, mit 244, 7 Ringen, erkämpften sich die Jungschützen Jan Lütkemeier, Kim Schäffer, Henrik Pieper, Sebastian Waering, Manuel Becker und Nils Klamor den 3. Platz. 4. Kyffhäuser Herren (243,9), 5. Kegelclub WZB (243,7), 6. Heideböcke (243,0), 7. CDU Oppenwehe (242,7), 8. Landwirte (242,3), 9. Schützen Damen (242,0), 10. CCO (241,6), 11. Kyffhäuser Damen (240,6), 12. Fiskus (239,5), FCO Herren (238,3), 14 Mühlengruppe (236,6), 15. Feuerwehr (236,4), 16. Schützen Damen II (236,4), 17. Geflügelverein (236,3), 18. Spielmannzug (235,5), 19. Alte Garde II (234,8), 20. Laienspielschar (220,2) und 21. Spielmannzug Jugend (215,3).

In der Einzelwertung siegte Reinhard Holle mit 52,2 Ringen vor Marlies Fröhlich mit 51,9 Ringen und Alfred Melcher mit 51,4 Ringen. Beim parallel stattfindenden Preisschießen sicherte sich mit einem Teiler von 14,1 Kim Schäffer die dicksten Braten. 2. wurde Frank Ernsthausen mit 14,6 und 3. Marianne Peglow mit 23,6 Ringen.

Friedhelm Bohne bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei der Aufsicht und Auswertung, wo Michael Holle, Wolfgang Pinke, Alfred Kulinna, Friedel Pinke und Michel Schäffer agierten. Weiterhin kündigte er noch das Weihnachtspokalschießen am 5. Dezember an, so wie die Teilnahme aller Oppenweher Vereine am kommenden Sonntag, 14. November, beim Volkstrauertag.

 

Bürger protestieren

Text und Bilder von Andrea Schäffer

Spontan versammelten sich etwa 60 Oppenweher Bürger am 1. November auf der Tielger Allee, um ihrem Unmut gegen die jahrelangen Verzögerungen bei der Renovierung der vielbefahrenen Straße Ausdruck zu verleihen.

Gemeinsam mit den Anliegern hatten die Oppenweher Bürger die Straße kurzerhand abgesperrt, um auf das vieldiskutierte Problem noch einmal aufmerksam zu machen. Die Polizei hat letztlich die Demonstranten aufgefordert, die Autofahrer nicht weiter zu behindern und die Straße zu räumen.

 

 

Kreis-Schützenkönig heißt Friedhelm Eilmes

 

Oppenwehe 30.10.2010. Ein Oppenweher folgt einem Drohner auf dem Thron. Der neue Kreis-Schützenkönig heißt Friedhelm Eilmes vom SV Oppenwehe. Unter dem Jubel von 1200 Schützenbrüdern und -schwestern wurde Eilmes am Samstag als 43. Regent des Schützenkreises Lübbecke gekürt.

Deren Delegation machte lautstark aus ihrer Freude keinen Hehl. Friedhelm Eilmes hatte beim Königsschießen in Levern 30 Ring in der Wertung und 19 Ring in der Probe geschossen.

Zum dritten Mal nahm der Major des Schützenkreises Lübbecke, Karl-Heinz Bollmeier, die Proklamation vor. Zu diesem Zeitpunkt war das Ergebnis noch geheim. Der Major des Schützenkreises Karl-Heinz Bollmeier machte es wie immer spannend.

Er gab nach und nach Details über die fünf bestplatzierten Schützen bekannt. Die große Schützenfamilie musste bis zum Schluss raten, denn das Geheimnis war seit dem Königsschießen im September gut gehütet worden. Die Spannung stieg dabei, und speziell die Oppenweher rieten natürlich als erste, dass sie den Regenten stellen sollten.

Vizekreiskönig wurde Peter Stockmann vom Schützenverein Reiningen. Er schoss 29 Ring, und 20 Ring in der Probe. Den dritten Platz belegte Harald Strathmann vom Schützenverein Stelle/Stellerloh 29/19 Ring.

Wie spannend das Schießen war, zeigten die Ergebnisse: Ein König schoss volle 30 Ring, sieben Regenten errangen die Ringzahl von 29 und drei Majestäten 28 Ring.



 

Vor der Proklamation wurden noch verdiente Schützen mit Auszeichnungen des Westfälischen Schützenbundes bedacht.


Heinrich Wendt, Dieter Jakob, Reinhold Meier, Andreas Kokemoor, Anita Wildemann-Meyer, Wilfried Holste, Karl-Heinz Becker, Gerhard Bredebusch, Thomas Koch, Ulrich Schiller und Dieter Pape.


Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, zu der der Discjockey in der Deele und die Liveband im Zelt ihren gehörigen Anteil hatten.


Text und Bilder von http://www.schuetzenkreis-luebbecke.de

Bünselmarkt 2011

Von Karl-Heinz Bollmeier..Oppenwehe (WB). In der Sitzung der Dorfinitiative »Wir in Oppenwehe« und des Vorstandes des Gewerbevereins Oppenwehe-Oppendorf ist eine Nachlese des Bünselmarktes 2010 gehalten worden.

Einhellig wurde in dem Treffen der diesjährige Markt als voller Erfolg bezeichnet. Der Dorfabend, dessen Veranstaltungsformat inzwischen auch von anderen Gemeinden als Anregung genutzt wird, war mit mehr als 1000 Besuchern wieder ein grandioser Erfolg.
Auch die ständigen anderen Aktivitäten, wie Gewerbeschau, Gottesdienst, Modenschau, Kram- und Vergnügungsmarkt sowie »Oppenwehe sucht den Superkinderstar« hatten einen gesteigerten Publikumszulauf. Die neueren Aktivitäten wie Flohmarkt, Oldtimerschau und Oldtimerkorso stießen ebenfalls auf großes
Publikumsinteresse und sind nach Ansicht der Versammlungsteilnehmer noch ausbaufähig.

Die Planungen für den Bünselmarkt 2011 sind unter der Trägerschaft und der Regie des Gewerbevereins Oppenwehe/Oppendorf schon angelaufen. Erste Neuanmeldungen von Ausstellern liegen bereits vor. Der Gewerbeverein Oppenwehe/Oppendorf hat ein neues tragfähiges Konzept zur Durchführung und Finanzierung des Jahrhunderte alten Bünselmarktes entwickelt, das durch größtmögliche ehrenamtliche Eigenleistungen Rücksicht auf die angespannte Kassenlage der Gemeinde Stemwede nimmt. Die Gemeinde hat aber bereits ihre weitere Unterstützung zum Erhalt des Bünselmarktes zugesagt.

Über alle Planungen werden die Organisatoren den neuen Dachverband des Gewerbevereins Stemwede informieren, von dem man sich in Oppenwehe weitere Unterstützung zum Erhalt dieses Traditionsmarktes erhofft.
Seitens der Versammlungsteilnehmer wurde noch einmal besonders betont, dass der Bünselmarkt auch überregional für alle Aussteller offen
ist.

Laienspielschar

Stemwede/Oppenwehe........bo. Jedermann weiß: "Meistens kummt dat anners als man denkt". So jedenfalls lautet der Titel eines Lustspiels in drei Akten, welches die Oppenweher Laienspielschar in dieser Saison im Gasthaus Meier`s Deele und in der Begegnungsstätte in Wehdem aufführen will.

Die Vorbereitungen zu diesem Lustspiel, mit viel Turbulenzen und Verwirrungen auf einem Bauernhof, laufen auf Hochtouren. Die Weisheit, dass es auch anders kommen kann, lernt auch Bauer Emil Ziegler (Jörg Steinkamp) kennen. Er macht sich große Sorgen um die Zukunft des Hofes. Zum einen liegt das Anwesen in einem Naturschutzgebiet und rentiert sich deshalb nicht mehr. Zum anderen zeigt der Sohn Dieter (Sven Winkelmann) wenig Interesse an zukünftige Jungbäuerinnen.

Auch die aufdringliche aber fürsorgliche Nachbarin Franziska (Katja Döhnert) kann das nicht ändern. Als nun noch Bürgermeister Siegmund Schlau (Dennis Meier) und sein Stellvertreter Richard Raffer (Dirk Priesmeier) auf dem Grundstück ein Thermalbad errichten wollen, und eine schöne Geologin (Katharina Rahe) dem Stammhalter den Kopf verdreht, gerät auf dem Zieglerhof alles durcheinander.

Die neugierige Postbotin Helga (Elisabeth Meier) und die auf Nachwuchs bedachte Oma des Hauses (Iris Staas-Johann), so wie die Naturschützerin Mira Meislein (Tanja Riesmeier) treiben die Verwirrungen um die Zukunft des Hofes noch weiter voran. Unter der Regie von Frauke Spreen werden die Akteure wieder versuchen die Theaterbesucher in ihren Bann zu ziehen. Zur Unterstützung fungiert Andrea Melcher als Souffleuse.

Termine in Meiers Deele:
Sonntag, 7. November 13.30 Uhr - öffentlich (Mit Kaffeetrinken nach Anmeldung bei Lotti Rossa 05773/331 bis zum 5. November) und abends um 19.30 Uhr.

Sonntag, 14. November um 19.30 Uhr
Freitag, 26. November 19.30

In Wehdem tritt die Laienspielschar Freitag, 3. Dezember um 19.30 Uhr auf.

 

Sitzend v. l. Jörg Steinkamp, Katja Döhnert, Frauke Spreen (Spielleiterin), Iris Staas-Johann und Elisabeth Meier.
Hi. V. li. Dirk Priesmeier, Dennis Meier, Andrea Melcher (Soufleuse), Sven Winkelmann, Katharina Rahe und Tanja Riesmeier.



Elisabeth Meier (li) und Iris Staas-Johann in Aktion

Ein Gewerbeverein für die ganze Gemeinde

Stemwede-Haldem (-sl-). Bürgermeister Gerd Rybak war beeindruckt. Und so erging es auch vielen Gewerbetreibenden aus Stemwede. Ohne Diskussionen ist am Dienstagabend der neue Gewerbeverein Stemwede gegründet worden. Erster Vorsitzender wurde Adolf Ey aus Dielingen.

Bislang waren die Gewerbetreibenden in der Gemeinde Stemwede in den Gewerbevereinen Levern, Oppenwehe-Oppendorf und Wehdem-Westrup organisiert. Deren Zeit dürfte mit der Gründung des neuen Gewerbevereins Stemwede abgelaufen sein. Dem neuen Gewerbeverein Stemwede traten noch während der Gründungsversammlung 83 Gewerbetreibende bei.

An der Spitze des Zusammenschlusses der Gewerbetreibenden steht Adolf Ey aus Dielingen. Zweiter Vorsitzender wurde Michael Kutsche aus Levern. Den Posten des ersten Kassierers übernimmt Hartmut Kollweier aus Levern, die Aufgaben des zweiten Kassierers nimmt Friedrich Bosse aus Oppendorf wahr. Erste Schriftführerin ist Sabine Braun aus Levern, zweiter Schriftführer wurde Christian Becker aus Westrup. Als Beisitzer gehört Rüdiger Vogt aus Oppenwehe dem Vorstand an. Die Kasse wird von Klaus Schäffer aus Oppenwehe und Karl-Wilhelm Striek aus Haldem geprüft.

Quelle: Neue Westfälische

Bünselmarkt Ponyverlosung

Das Foto zeigt den Ehrenvorsitzenden des Gewerbevereins Oppenwehe-Oppendorf, Wolfgang Schimmeck, bei der Präsentation des gutmütigen Ponys

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Der diesjährige Oppenweher Bünselmarkt ging am Sonntag mit der Verlosung zu Ende. Zahlreiche Preise aus der Tombola konnten noch nicht vergeben werden. Ab Dienstag, 14. September, können sich die Gewinner in der Oppenweher Geschäftsstelle der Volksbank Lübbecker Land e. G. bei Jobst-Hendrik Linkermann unter der Telefonnummer 05773/910837 melden.

Folgende Preise sind noch zu vergeben:

  • Reisegutschein im Wert von 400 Euro - Nr. 2317
  • Flachbildfernseher im Wert von 400 Euro - Nr. 1464
  • Pony - Nr. 1401
  • Rundflug - Nr. 2458
  • 7 Tage sächsischen Schweiz - Nr. 1511
  • Tankgutschein im Wert von 50 Euro - Nr. 2364
  • Oldtimerfahrt - Nr. 1147
  • Essensgutschein für 2 Personen - Nr. 1447
  • 1 Sat-Antenne - Nr. 1422

Bollmeier "König der Könige"

Stemwede/Oppenwehe........(KdK). Mit Spannung wurde beim Königs- und Adjutantenpokalschießen des Oppenweher Schützenvereins die Ergebnisbekanntgabe durch den Vorsitzenden Friedhelm Bohne erwartet.

Zum wiederholten Male fand die Veranstaltung mit einem verändertem Konzept statt, was letztendlich auch in diesem Jahr eine Teilnehmersteigerung bedeutete, wie Friedhelm Bohne bei der Pokalübergabe anmerkte und damit feststellen konnte: "Wir sind auf dem richtigen Weg", da 31 Schützenherren und 18 Schützendamen teilgenommen haben.

Seine besonderen Grüße galten in erster Linie den amtierenden Königen Friedhelm Eilmes und Jan Döhnert mit ihrem jeweiligen Hofstaat, so wie den zahlreich teilnehmenden Damen und dem Ehrenvorsitzenden Günter Heselmeier.

Zum 4. Mal wurde auch das Schießen um einen "Er und Sie-Pokal" angeboten, den nach einer Gemeinschaftsleistung nun der Vorsitzende Friedhelm Bohne mit seiner Frau Ingrid gewinnen konnten und den Wanderpokal für ein Jahr in ihre Vitrine stellen können. Sie erzielten zusammen 80,8 Ringe.

Silke und Rainer Sämann kamen mit 79,4 Ringen auf Rang zwei und Lydia und Martin Biljes landeten mit 79,3 Ringen auf Platz 3.

Der ehemalige Altkönig von 1986/87, Karl-Heinz Bollmeier, kann sich mit einem Ergebnis von 31,5 Ringen, für ein Jahr als König der Könige bezeichnen und den Wanderpokal mit seinem Namen beschriften lassen.

Ihm folgten auf Rang zwei Friedhelm Bohne mit 30,8 Ringen und auf Patz 3 Reinhard Holle mit 30,4 Ringen.

Bei den Adjutanten der ehemaligen Altkönige hatte Günter Sprado mit 30,1 Ringen die Nase vorn. Rainer Henke landete hier mit 29,8 Ringe auf Platz 2 vor Wolfgang Pinke, der 29,6 Ringe mit dem KK-Gewehr erzielen konnte.
Bei den ehemaligen Jungkönigen setzte sich im Stechen Friedel Pinke mit 29,0 Ringen durch. Ihm folgte auf Rang zwei mit 27,9 Ringen, Hans-Wilhelm Henke. Dritter wurde hier Gerhard Priesmeier, mit 27,1 Ringen.

In der Klasse der ehemaligen Jungadjutanten siegte zu seiner eigenen Überraschung Sebastian Döpke mit 29,2 Ringen. Ralf Jakobmeyer sicherte sich hier mit 29,1 Ringen Platz 2 und dritter wurde Karl-Heinz Möller mit 29,0 Ringen. Eine der ehemaligen Adjutantinnen eines Oppenweher Hofstaates, Elisabeth Möller, konnte sich mit 50 Ringen auf Platz 1 durchsetzen.
Den 2. Platz belegte Christa Klamor mit 49 Ringen und 3. wurde Christa Jakobmeyer mit ebenfalls 49 Ringen aber der offensichtlich schlechteren Schußfolge. Bei den ehemaligen Königinnen siegte Ingrid Bohne mit 50/100 Ringen vor Silke Sämann mit 50/99 Ringen. Den 3. Platz belegte hier die amtierende Königin Monika Eilmes mit 50/98 Ringen.

Einen besonderen Dank richtete der Vorsitzende Friedhelm Bohne an die Aufsicht und Auswertung, die von Wolfgang Pinke, Ralf Manske, Uwe Zimmermann, Friedel Pinke und Michel Schäffer vorgenommen wurde.

 

Zum Foto: v.l. Altkönig Friedhelm Eilmes, Pokalgewinner Karl-Heinz Bollmeier, Sebastian Döpke, Friedel Pinke, Wolfgang Pinke, Günter Sprado, Michel Schäffer, Elisabeth Möller, Jungkönig Jan Döhnert, Ingrid Bohne und Friedhelm Bohne

Linde auf dem Alten Fiedhof ist 361 Jahre alt

"Wie alt mag unsere Linde wohl sein?" - Seit vielen Generationen bewegte dieses Rätsel die Gemüter der Oppenweher. Von zweihundert bis zu tausend Jahren reichten die Vermutungen. "Sie dürfte ja schon in Saft und Kraft gestanden haben, als die Vorfahren der alten Oppenweher Geschlechter noch freie Bauern waren auf freiem Grund und Boden", heißt es gar in einem alten Aufsatz über Oppenwehes Geschichte. Nun endlich kann diese Frage beantwortet werden: Mitte des siebzehnten Jahrhunderts, kurz nach dem Deißigjährigen Krieg, ist das heutige Prachtstück gepflanzt worden. Der Verein "Oppenweher Klus" hat das Alter ermittelt und daher nun auch eine Gedenktafel aufgestellt.

Doch wie kann man eigentlich das Alter einer Linde bestimmen? "Fällen und Ringe zählen!" - diesen "gut gemeinten Tipp" wollte man verständlicherweise nicht umsetzen. Doch die Dokumentation "Deutschlands älteste Bäume", die der NDR im März ausgestrahlt hatte, brachte den Vorsitzenden des Vereins, Peter Kokemor, auf die Idee: "Die können uns bestimmt weiter helfen!". Über den NDR und die Filmproduktionsgesellschaft Nautilus konnte so der Kontakt zu dem Biologen Stefan Kühn aus Gießen hergestellt werden. Kühn hat sich seit vielen Jahren auf "Alte Bäume" spezialisiert, mehrere Bücher zu diesem Thema verfasst und ist beim Deutschen Baumarchiv für den Norden der Republik zuständig. Von ihm kam schließlich die genaue Anleitung.

Aus dem Umfang des Baumes kann man nämlich auf das Alter schließen. Der Umfang muss dabei in einem Meter Höhe gemessen und dann durch einen Faktor zwischen 2 und 3 geteilt werden. So ergibt sich das ungefähre Alter der Linde. Der jeweilige Faktor hängt dabei allerdings von den örtlichen Gegebenheiten ab. Bodenqualität und klimatische Verhältnisse beeinflussen natürlich das Wachstum. Hier kam den Oppenwehern ein glücklicher Umstand zu Hilfe. Es existiert doch tatsächlich ein präziser Vergleichsmaßstab, nur wenige Meter entfernt: Die Lindenallee auf dem Marktplatz. Es ist bekannt, dass diese im Jahr 1893, also vor 117 Jahren, angeplanzt wurde.

Das Messteam Jürgen Tiemann, Andreas Spreen, Jürgen Lüker, Holger Eickenhorst, Jürgen Geldmeier und Hans-Wilhelm Henke vermaß zunächst diese Linden und ermittelte auf diese Weise ein durchschnittliches Umfangswachstum von 1,75 cm pro Jahr. Auf dem kargen Sandboden wachsen Linden somit deutlich langsamer als im Bundesdurchschnitt. Dieser Faktor konnte jetzt auf den Umfang der Alten Linde, nämlich 632 cm, übertragen werden. Die Linde ist demzufolge etwa 361 Jahre alt und wurde ungefähr 1649 gepflanzt.

"Natürlich wollen wir uns nicht ernsthaft exakt auf diese Jahreszahl festlegen, das wäre unseriös. Dennoch macht dieses Datum auch historisch durchaus Sinn", erläutert Kokemor. "Denn ungefähr zu dieser Zeit, kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg, wurde eine neue Kapelle an dieser Stelle errichtet. Die Klus. Die vorherige, die bei Rohlfing Nr. 2 gestanden hatte, war vermutlich im Krieg untergegangen. Es ist deshalb absolut nachvollziehbar, dass man damals aus diesem Anlass neben der Kapelle auch gleich einen jungen Kirchbaum, eben unsere Linde, gepflanzt hat."


Grund genug für den Klusverein, vor der Linde eine Gedenktafel anzubringen. Die Tafel wurde von Petra und Jürgen Lüker gestiftet und trägt eine von Petra Lüker gedichtete Inschrift. Der passende Rahmen aus massiver Eiche wurde von Erhard Kröger gebaut, von Jens Büttemeier gestrichen und schließlich von Kröger und Jürgen Tiemann aufgestellt. Das notwendige Material hat ein Klusvereinsmitglied gespendet. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde die Tafel jetzt von René Spreen aus Oppenwehe enthüllt.

Zunächst wird der Umfang der Linden auf dem Marktplatz in 1 m Höhe gemessen. Aus den Messungen wird der Durchschnitt gebildet und ergibt ein jährliches Durchschnittswachtum von 1,75 cm/Jahr.

 

Messung der Alten Linde
Mithilfe von Laser werden Fixpunkte festgelegt, damit die Messung in gleicher Höhe später wiederholt werden können.
Der Umfang in 2010 beträgt 632 cm.

Enthüllung der Gedenktafel:

Angelika Kokemor, Jürgen Tiemann, Jürgen Geldmeier, Erhard Kröger, Anne Tiemann, René Spreen, Anemone Spreen, Petra Lüker

 

 

 

 

Bollmeier neuer Präsident

Stemwede/Oppenwehe...... Neuer Präsident der Oppenweher Kyffhäuserkameradschaft ist Karl-Heinz Bollmeier, er löst Heinz Varenkamp als Vorjahressieger ab. Unter dem Jubel seiner Mitkonkurrenten am Adlerstand des Gasthauses Moorhof wurde der Gewinner ausgiebig gefeiert.

"Kurz und schmerzlos", so einer der Schützen, verlief das in großer Hitze durchgeführte Adlerschießen. "Dem Adler ist wohl zu warm geworden", sagte Walter Brill vom Vorstand bei der von ihm durchgeführten Proklamation. Denn bereits mit dem 198. Schuss hatte der neue Präsident den Adler von der Stange geholt.

Eine große Unterstützung ist dem neuen Präsidenten von seinem Vereinskameraden und erfahrenen Sportschützen Bernhard Kramer widerfahren; der hatte ihm kurz vor Abgabe des Siegerschusses einen Tipp gegeben: "Schieß auf 12 Uhr über dem Pinn", war sein Rat.

Ein besonderer Dank von Walter Brill galt, neben allen Teilnehmern, Bernhard Kramer, der die Standaufsicht und damit die Schießverantwortung übernommen hatte. Zur Erinnerung überreichte er dem scheidenden Präsidenten Heinz Varenkamp eine Plakette. Dafür musste er allerdings die Präsidentenkette abgeben, die er nun für ein Jahr an Karl-Heinz Bollmeier weitergab.

Zu den weiteren Insignienschützen und damit Gewinner von Anstecknadeln zur Erinnerung, gehören Reiner Schreiber, der mit dem 47. Schuss den Reichsapfel abschoss. Einen Volltreffer landete er auch mit dem 93. Schuss des Kleinkalibergewehrs auf das Zepter. Die Krone fiel durch den 103. Schuss, womit sich Walter Brill in die Geschichte der Oppenweher Kyffhäuser eintragen lassen konnte. Die Würde des Vizepräsidenten blieb für Günter Sprado, er hatte den vorletzen Schuss vor dem Adlerfall abgefeuert.

Zum Foto. Gewinner und Aufsicht (v. li.): Günter Sprado, Bernhard Kramer, Heinz Varenkamp, Karl-Heinz Bollmeier, Hartmut Wellmann, Walter Brill, Georg Benkendorf und Reiner Schreiber

Friedhelm Eilmes auf Oppenweher Königsthron

Jan Döhnert ist Jungschützenkönig / Schülerkönigin ist Vanessa Wehring


Stemwede-Oppenwehe (hm). Spannung lag in der Luft, als am Samstagabend beim Oppenweher Schützenfest die neuen Schützenkönige proklamiert werden sollten. Unter dem Jubel des Schützenvolkes legte Vorsitzender Friedhelm Bohne die Königskette Friedhelm Eilmes um, bei den Jungschützen sicherte sich Jan Döhnert den Königstitel, als Schülerkönigin thront Vanessa Wehring.

Der erste Tag des Schützenfestes startete mit dem Abholen der ehemaligen Majestäten Altkönig Martin Biljes und Jungkönig Florian Gerding aus ihren geschmückten Residenzen. Mit an der Spitze des Festumzuges der Schülerkönig Nico Lippmann.
Gemeinsam mit den Nachbarvereinen Oppendorf und Tielge verlief der abendliche Festablauf voller Harmonie und Einklang. Das stimmungsvolle Oppenweher Schützenfest ist bekanntermaßen ein Volksfest für Jung und Alt.
Der zweite Festtag stand am Nachmittag ganz im Zeichen der Kinder. Beim Kinderspielefest konnten sie Treffsicherheit, Geschicklichkeit und Ausdauer bei etlichen Spielen unter Beweis stellen (gesonderter Bericht folgt).
An diesem Tag wurde in der Schützenhalle ein spannender Wettkampf um die Königswürde ausgeschossen.
Abends brodelte die Stimmung im Festzelt, als der Vorsitzende Friedhelm Bohne den ehemaligen Königen für ihre Regentenzeit dankte und ihnen kurz vor der Proklamation der neuen Majestäten, unter etwas Wehmut, die Ketten abnehmen musste.
Die zwölf besten Schützen waren nun zur spannenden Kettenprobe durch Friedhelm Bohne angetreten.
Großer Jubel drang aus dem Zelt, als dem neuen König Friedhelm Eilmes die Königskette umgehängt wurde, ihm zur Seite steht seine Frau Monika als Königin. Als Adjudanten unterstützen sie Christa und Jürgen Klamor, Vizekönig wurde Gerhard Priesmeier.
Der Jungschützenkönig Jan Döhnert nimmt Desirée Vogt mit auf den Thron, als Adjudanten fungieren Patrick Meier und Linda Spreen, Jungvizekönig wurde Kim Schäffer.
Den Titel der Schülerkönigin wird in diesem Jahr Vanessa Wehring tragen, sie wählte Phillip Köster zum Kronprinzen, Adjutanten sind Adrian Kröger und Saskia Gerke, Schülervizekönig wurde Christian Vahrenkamp.
Beim Lamettaschießen der ehemaligen Könige hatte bei den Altkönigen Karl Heinz Becker und bei den Jungkönigen Michel Schäffer die Nase vorn.
Beim Schießen der Altgardisten um den wertvollen Silberknopf gewann Bernhard Kramer, vor Karl Heinz Leermann, bester Schütze war Wolfgang Heitmann. Das Pokalschießen der Damen konnte Andrea Möller vor Janin Spreen und Sonja Kettler für sich entscheiden. Beim Preisschießen der Schüler gewann Larissa Meier vor Chris Rehburg und Jan Lütkemeier.
Das Kinderpokalschießen der sechs- bis zwölfjährigen mit einem Scat-Gewehr gewann Simon Schlömp vor Eileen Nagel und Josephine Nagel.
Bericht Heidrun Mühlke
Fotos Karl-Heinz Bollmeier

 

 

 

Günter Kreher neuer Pfarrer

Opp...Ellsel.Günter Kreher einstimmig als Pfarrer gewählt

Pfarrer Günter Kreher ist der Nachfolger von Pfarrer Axel Niederbröker auf der Drei-Viertel-Pastorenstelle in Oppenwehe. Das Presbyterium wählte den 56-jährigen Seelsorger einstimmig in einem Wahlgottesdienst am 25. April in der Martini-Kirche.

Kreher, der bereits seit August 2009 Vertretungsdienst in Oppenwehe leistet, äußerte sich bewegt über das Wahlergebnis: "Das wird mir eine Verpflichtung sein, mich weiterhin mit ganzer Kraft für diese Gemeinde einzusetzen."

Die Wahlhandlung wurde geleitet durch den Superintendenten des Kirchenkreises Lübbecke Dr. Rolf Becker (Lübbecke) und seinem Scriba Stefan Thünemann (Rahden). Pfarrer Reinhard Ellsel, der eine Viertel-Stelle in Oppenwehe hat, hielt den Gottesdienst, in dem es spontanen Beifall gab, als das Wahlergebnis bekannt gegeben wurde.

Günter Kreher wohnt bereits im Oppenweher Pfarrhaus. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Seine Frau lebt und arbeitet in Berlin.Das Ehepaar hat zuvor vier Jahre in Madrid und fünf Jahre in Buenos Aires gelebt, weil Krehers Frau bei der Deutschen Botschaft tätig ist.

Am 4. Juli wird Pfarrer Kreher offiziell in einem Gottesdienst um 10 Uhr in die Gemeinde als Pfarrer eingeführt. Dazu und zu dem anschließenden Empfang im Gemeindehaus ist die Gemeinde herzlich eingeladen.

 

Freuten sich über die einstimmige Wahl von Pfarrer Kreher:
(vlnr.:) Superintendent Dr. Rolf Becker, Scriba Stefan Thünemann, Kirchmeisterin Andrea Schäffer, Heidrun Bierenriede, Andreas Schlömp, Marion Hodde, Irmhild Steinkamp, Holger Eickenhorst und Pfarrer Reinhard Ellsel.

75 Jahre Spielmannszug

Stemwede/Oppenwehe........bo. Der Spielmannszug des Oppenweher Schützenvereins feiert sein 75jähriges Jubiläum. Im Rahmen des Schützenfestes von Freitag bis Sonntag, 7. bis 9. Mai, begehen die Oppenweher Spielleute ihren Festakt Sonntag, 9. Mai.

Mit dabei sein werden anlässlich des Kreisspielmannszugtreffens in Oppenwehe 14 Spielmannszüge mit rund 350 Spielleuten. Auch der befreundete holländische Musikzug Concordia Siddeburen wird sich beim geplanten Sternenmarsch einreihen.

Gegründet wurde der Spielmannzug von Wilhelm Wietelmann (früher Oppenwehe 110). Zunächst noch nicht dem Schützenverein angegliedert, hatte der Spielmannszug 1935 seinen ersten Auftritt beim Schützenfest. Die Zugehörigkeit zum Schützenverein erfolgte nach Beschluß im Jahre 1948.

Der Gründer Wilhelm Wietelmann gab aus Altergründen 1950 den Tambourstab weiter an den, bei vielen musikalischen Wettstreiten erfolgreichen Tambourmajor, Wilhelm Marwell. Der gesamte Spielmannszug hatte in den Folgejahren zahlreiche 1. und 2. Plätze bei musikalischen Wettbewerben erspielen können.

Auch das erste im Schützenkreis durchgeführte Kreisspielmannzugtreffen fand 1972 in Oppenwehe statt. In diesem Jahr gründete sich auch die Fanfarengruppe, die anlässlich des 75jährigen Spielmannszugbestehens, am Schützenfestwochenende ihre immer noch musikalische Leistung unter Beweis stellen möchte.

In der 75jährigen Geschichte des Spielmannszuges leiteten 6 Schützenkameraden den Spielmannszug. Angefangen mit Wilhelm Wietelmann, über Wilhelm Marwell, Wilhelm Martens, Heiner Meier, Hartmut Hodde, bis hin zu heute unter Stabführung von Norbert Hagedorn.

Zahlreiche Gäste und Freunde werden seitens des Oppenweher Spielmannszuges zum Festakt mit Ansprachen und Ehrungen, am Sonntag, 9. Mai ab 14 Uhr, erwartet.

 

Foto aus 1965: v. li. Fritz Lückemeier (V), Ewald Bohne, Heinz Wehring (V), Ewald Varenkamp(V), Heinz Steinkamp(V), Willi Langschmidt(V), Heinz Biebusch(V), Wilhelm Martens(V), Harald Feierabend, Heinz Büttemeier(V), Fritz Meier(V), Ewald Gerding, Willi Hagedorn, Hansi Butz(V), Friedhelm Schäfer(V) und Heinz Fröhlich.

 

5 der 6 Oppenweher Tambourmajore v. li. Norbert Hagedorn, Wilhelm Martens, Wilhelm Marwell, Hartmut Hodde und Heiner Meier.