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Herzlich Willkommen

Frühjahrsputz an der Mühle

Stemwede/Oppenwehe........bo. Der Frühjahrsputz an der Oppenweher Bockwindmühle beendete am Wochenende den "Mühlenwinter" und eröffnete damit gleichzeitig die Saison 2007. Reichlich zu tun gab es für die zahlreichen Helferinnen und Helfer.

Hier wurde der fachmännische Baumschnitt vorgenommen, dort wurde rigoros das Unkraut gejätet, und da brachten fleißige Hände, mit teilweiser Unterstützung durch Maschinen, das Schräddergut an die richtige Stelle. Zäune wurden repariert oder auch neu aufgestellt.

Unterstützt wurden die Mühlenfreunde vom ausgesprochen schönen Wetter, was selbst den ersten Frühlingsboten in Form eines Maikäfers aus seinem Versteck lockte.

An den Zugängen zum Mühlengelände werden in Zukunft Hinweisschilder zur Platz- und Gebäudeordnung stehen. Damit diese Ordnung auch eingehalten wird, ist beabsichtigt, dass Gelände demnächst videotechnisch zu überwachen.

Die eigentliche Stille wurde nur unterbrochen durch ein Kreischen, welches durch das Benutzen von einem Flex verursacht wurde. Hiermit wird das Fachwerk des Mühlenkottens bearbeitet. Dieses Gebäude erfährt in den nächsten Tagen eine komplette Außenrenovierung, die nun nach 12 Jahren Standzeit erforderlich wurde.

Die Oppenweher Mühlengruppe feiert in diesem Jahr ihr 20jähriges Vereinsbestehen. In besonderer Art und Weise soll dieser Geburtstag beim Mühlentag am 24. Juni begangen werden.

Die eigentliche Saison der Mühlentage beginnt in Oppenwehe am 22. April. Weitere Tage sind Pfingstmontag, 28. Mai (Deutscher Mühlentag), Sonntag, 24. Juni, Sonntag, 26. August (Kreismühlentag), Sonntag, 23. September und Sonntag, 21. Oktober.


Maikäfer


Schrädderverteilung: Robin Gerding im Vordergrund, Sigrid Lübke und Dirk Müller.


Flexen am Mühlenkotten: Michael Kreimer


Zaunreparatur: Vorn Heini Lampe, dahinter Werner Bauermeister und Ralf Brand

Stellungnahme von "WIR in Oppenwehe"

Der Jahresempfang der Initiative »Wir in Oppenwehe« wurde am Freitag kurzfristig abgesagt. Mitgewirkt bei der Stellungnahme haben: Dietmar Meier (Sprecher, stellvertretender Bürgermeister und Ratsmitglied, CDU) Jörg Tielbürger (Ratsmitglied, CDU), Karlheinz Meier, Peter Kokemor (beide Gewerbeverein, Internet), Alfred Kulinna (Geschäftsführer) und Karl-Heinz Bollmeier (Öffentlichkeitsbeauftragter).
In der Stellungnahme heißt es:

»Die gemeinsame Presseerklärung der im Kreistag vertretenen Fraktionen zur Absage des Jahresempfanges von "WIR in Oppenwehe"ist faktisch falsch. Daher stößt die unerwartete Absage der Landratskandidaten Bernhard Dierdorf, Hartmut Heinen und Dr. Ralf Niermann auf völliges Unverständnis. Im Sinne der Ausgewogenheit sollten ausnahmslos alle Kandidaten für das Landratsamt Gelegenheit erhalten, in der Podiumsdiskussion ihre politischen Positionen zu verdeutlichen und sich den Fragen der Bürger zu stellen. Das wurde auch auf Plakaten und Einladungen deutlich hervorgehoben. Das Programm stand seit Anfang des Jahres fest und wurde nicht geändert.
Die Weigerung, an unserer sachlich neutralen Veranstaltung teilzunehmen, zeugt von mangelndem Demokratieverständnis. Auch zahlreiche erste Stimmen aus der Bevölkerung bestätigen dies. Alle Landratskandidaten müssen laut Vorgaben des Innenministeriums von NRW den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Es wurden daher ausschließlich von uns Kandidaten eingeladen, die für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintreten.
Es ist bedauerlich, dass eine außergewöhnliche und im Kreisgebiet einzigartige Veranstaltung nicht stattfinden konnte. "WIR in Oppenwehe"bedanken uns für die zahlreichen, oft auch sehr brisanten Fragen von Bürgern an die Kandidaten, die teilweise über das Internet eingegangen sind und nun leider unbeantwortet bleiben. Im nächsten Jahr, und das versprechen wir unseren Bürgern, wird es wieder eine interessante Veranstaltung geben.«

Jahreshauptversammlung "Oppenweher Klus"

Stemwede/Oppenwehe........bo. Vorstandswahlen standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Vereins "Oppenweher Klus", zu der sich am Donnerstag die Mitglieder bei Meiers Deele trafen. In seinem Rückblick fasste der Vorsitzende Peter Kokemor die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres zusammen.

Zum ersten Mal war 2006 die Ausstellung "Kunst an der Klus" in Zusammenarbeit mit dem "Landart-Festival" durchgeführt worden. Höhepunkt war die Versteigerung von fünf Bildern der Oppenweher Malerin Doris Biebusch, die den Erlös dem Verein stiftete. Das Altarbild aus der Alten Klus war inzwischen von einem Experten begutachtet worden. Der Fachmann hatte festgestellt, dass es sich bei der Lackierung um den Original-Lack handelte. Dieser dürfe nicht verändert, sondern nur gereinigt werden.

Der Technische Beigeordnete, Jürgen Tiemann, berichtete von den baulichen Fortschritten. So sei der Innenraum der Klus nun fast fertiggestellt. Der Rest erfolge in diesem Jahr. Außerdem habe man das Denkmal auf dem Friedhof von dem wuchernden Gestrüpp befreit und gereinigt. Nun könne man wieder lesen, dass die Statue seinerzeit von Oppenweher Auswanderern in St. Louis, USA, gefertigt und in die alte Heimat geschickt worden sei. Auch die Jahrhunderte alte Linde wurde fachmännisch ausgeästet.

Nach dem Finanzbericht der Rechnungsführerin bescheinigten die Revisoren Kai Clausjürgens und Kurt Priesmeier eine vorbildliche Buchführung. Danach wurde der Vorstand entlastet.

Peter Kokemor stellte nun den aktuellen Stand der "Lebendigen Chronik von Oppenwehe" dar. Inzwischen seien etwa 500 Personen, 350 geschichtliche Ereignisse, 500 Stätten (Höfe, Häuser, Schulen etc,), 600 Amtsjahre sowie viele Bilder, Urkunden und Videos in der Datenbank erfasst. Der Vorsitzende demonstrierte, wie durch das Programm nun "auf Knofpdruck" Vereinschroniken, Biographien, Oppenweher Gesamtchronik und die Geschichte der Höfe erstellt werden können. Diese Chroniken beinhalten dabei nicht nur Texte und Fotos, sondern auch Videos. Mit der Funktion "Was geschah vor..." können für jeden Tag des Jahres geschichtliche Ereignisse von Oppenwehe, aber auch Geburts- und Todestage des jeweiligen Datums angezeigt werden. Mit der Stammbaumfunktion können zu jeder Person die Vorfahren und Nachkommen ermittelt werden. Der umfangreichste Stammbaum umfasst dabei zur Zeit 14 Generationen und reicht bis etwa 1650 zurück.

"Zu Beginn des 3. Jahrtausends ist es unsere Aufgabe, die vorhandenen Quellen aus Oppenwehe zu digitalisieren und damit vor dem Verlust zu schützen", erläuterte Kokemor die Mitglieder auf die anstehenden Aufgaben ein. Einige Oppenweher hätten schon ihre Original-Dokumente bis aus dem Jahr 1820 sichern lassen. Alle anderen heimat- und geschichtsinteressierten Oppenweher sind eingeladen, sich an dem gemeinsamen Aufbau der "Lebendigen Chronik" zu beteiligen.

Dem turnusgemäß ausscheidenden Revisor Kai Clausjürgens wurde für seine Arbeit und die wertvollen Ratschläge gedankt. Seine Aufgabe übernimmt für die nächsten zwei Jahre Siegfried Biebusch.

Die Leitung der Vorstandswahlen übernahm Wilhelm Geldmeier. Da der alte Vorstand komplett wieder kandidierte und keine Gegenkandidaten aufgestellt worden waren, wurde der Vorstand einstimmig wieder gewählt. Außerdem wird Holger Eickenhorst den Verein ab sofort als Gartenbau-Beauftragter unterstützen.

Aktueller Vorstand 2007:v.l.: Erhard Kröger, Anne Tiemann, Hans-Wilhelm Henke, Jürgen Tiemann, Jürgen Geldmeier, Anemone Spreen, Angelika Kokemor, Peter Kokemor

100 Jahre RGZV Oppenwehe


Der "Macher": Wilfied Bohne


Norbert Möller und Peter Schwarz aus Schloß-Kulm


Stellv. Landrat Raschke

Norbert Möller und Ulrich Werner


Norbert Möller und Karl Stratmann


Thomas Mittag

Norbert Möller und Ekkehard Stauss

Jobst-Hendrik Linkermann von der
VB lübbecker Land überreicht Geschenk

 
   

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Seit 100 Jahren gibt es den Rassegeflügelzuchtverein Oppenwehe. Am Wochenende feierte der von allen Seiten hochgelobte Verein dieses Jubiläum mit über 400 geladenen Gästen im Gasthaus Meiers Deele in Oppenwehe.

Unter den vielen Ehrengästen galten besondere Grüße des Vorsitzenden Norbert Möller dem stellvertretenden Landrat Alfred Raschke, dem Bürgermeister Ekkehardt Stauss und von der Geflügelzucht aus Dortmund vom Verband Westfalen-Lippe Ulrich Werner so wie Karl Stratmann aus Gütersloh, der als Vorsitzender der Zwerghuhnzüchter im BDRG und als Vorsitzender der Förderung junger Wissenschaftler/innen in der Rassegeflügelzucht den äußerst informativen Festvortrag hielt.

Besonders herzliche Worte richtete Möller an Wilfried Bohne, der nicht nur der Geschäftsführer des Oppenweher Vereines, sondern der "Macher" dieser Jubiläumsveranstaltung war.

Erfreut war der Vorsitzende auch über die Teilnahme der befreundeten Geflügelzüchter aus Thüringen, die den weiten Weg zur Teilnahme am Jubiläum unternommen hatten. Ihr Sprecher Peter Schwarze übergab zur Erinnerung einen wertvollen handbemalten Porzellanteller mit einem Motiv aus Schloß-Kulm.

In seinen Grußworten des Kreises sprach Alfred Rasche den Oppenwehern ein großes Lob aus, da hier, genau wie in anderen Geflügelvereinen, sorgsam mit den Kreaturen umgegangen wird. Der RGZV nimmt eine wichtige soziale Stellung im Leben ein, wo besonders auch die Jugendarbeit einen hohen Stellenwert genießt.

Als etwas "Ganz, Ganz besonderes", so wörtlich, bezeichnete der Stemweder Bürgermeister Ekkehardt Staus das 100jährige Jubiläum der Oppenweher. Es sei schon eine Rarität, dass ein solches Jubiläum gefeiert werden könne, was aber von einer funktionierenden Vereinsarbeit zeugt, so Stauss weiter. Mit Sinn und Verstand würde hier bei den Geflügelzüchtern die große Verantwortung für die Tiere übernommen.

Thomas Mittag als Vorsitzender des Bezirksverbandes Lübbecker Land der Geflügelzüchter dankte den Oppenwehern für ihre geleistete Arbeit, die sie auch schon als Gründungsmitglied des Bezirksverbandes geleistet hatten. Er wünschte sich für die Zukunft, dass die in Oppenwehe gelebte Kameradschaft und Zuchtfreude ruhig ansteckend sein könnte.

"100 Jahre….100 Jahre jung geblieben", so begann der Westfälisch-Lippische Landesverbandsvorsitzende Ulrich Werner sein Grußworte, die er seitens des Landes und Bundes übermittelte. Gute Arbeit bescheinigte er den Oppenwehern, was sich in den zahlreichen und hochkarätigen Auszeichnungen widerspiegelt. Er bescheinigte den Oppenwehern einen ausgezeichneten Tier- und Artenschutz unter umweltfreundlichen Bedingungen, denn, so Werner, "Die Liebe zum Tier ist das oberste Gebot". Seitens des Landes zeichnete er die Oppenweher mit der Goldenen Westfalenplakette für ausgezeichnete Geflügelzucht aus.

Im Festvortrag von Karl Stratmann mahnte dieser zu Mut, Einsatz und viel Beharrlichkeit in der Geflügelzucht für das vor den Oppenweher gelegen nächste Jahrhundert, man solle sich hüten vor einer Verordnungswut der Tierschützer, immerhin sei das Haustier bei den Züchtern immer noch als "Partner" angesehen.

Viel Anklang fand bei den Jubiläumsgästen die im Rahmenprogramm auftretenden Oppenweher Holzschuhtänzer. Ein besonderer Höhepunkt des Festabends waren die Ehrungen.

Eine besondere Auszeichnung zum Ehrenmitglied des Landesverbandes Westfalen-Lippe wurde Friedrich Wittkötter zuteil.

Die Goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter erhielten: Friedhelm Bohne, Friedel Heitkamp und Norbert Möller.

Die Silberne Ehrennadel des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter erhielten: Marianne Becker, Thomas Döhnert, Frank Ernsthausen, Heinz Ernsthausen, Gerhard Geldmeier, Wilhelm Henke, Eckhard Holle, Heinrich Huck-Schütte, Peter Kokemor, Karlheinz Meier, Willi Meier, Hartmut Sander und Udo Sander.

Weiterhin erhielten die Silberne Landesverbands-Ehrennadel: Dietmar Heßlau, Hartmut Hodde, Jürgen Peglow, Thomas Peglow, Steffen Preismeier und Christian Rümke.

 

 

Die Geehrten

JHV Kyffhäuser

Stemwede/Oppenwehe........bo. Die Ehrungen und Auszeichnungen verdienter Kameraden, so wie der Sportschützen, standen bei der Jahreshauptversammlung der Oppenweher Kyffhäuserkameradschaft im Vereinslokal Moorhof Huck-Schütte im Vordergrund.

Besonders freute den Vorsitzenden Jürgen Peglow bei der Eröffnung, dass mit Wolfgang Schimmeck auch der Landeskönig anwesend war. Für seine herausragende Leistung erhielt Wolfgang Schimmeck als Anerkennung das Kyffhäuserverdienstkreuz I. Klasse in Gold; eine der höchsten Auszeichnungen auf Bundesebene.

Weiterhin freute sich Jürgen Peglow auch über die Anwesenheit von Hartmut Wellmann, der zurzeit als Kreispräsident fungiert. Auch er wurde ausgezeichnet. Ihm überreichte Peglow das Goldene Eichenblatt mit Urkunde. Die gleiche Auszeichnung wird dem nicht anwesenden Günter Fröhlich nachgereicht.

Die Treuenadel für eine langjährige Verbandszugehörigkiet erhielten für 25 Jahre Jürgen Klamor, Ralf Gerding, Werner Meyer, Wilfried Meuser und Friedrich Varenkamp. Für besondere Verdienste und ein herausragendes Engagement im Verband erhielten die vom Kreis zu vergebene Ehrennadel Hans Schreiber, Willi Lampe und Willi Brockschmidt.

Das Aushängeschild der Oppenweher Kyffhäuser sind die Sportschützen. Wieder hatten sie ihre Erfolge auf Landes- und Bundsebene erhöhen können. 27 Medaillen auf Landesebene, wovon im Einzelnen 12 mal Gold, 9 mal Silber und 6 mal Bronze entfielen und 9 Medaillen auf Bundesebene, hier gab es 2 mal Gold, 4 mal Silber und 3 mal Bronze, hatten sie erzielt.

Das Bundes- und Landesvergleichsschießen findet auch in diesem Jahr wieder in Oppenwehe statt. In seinem Jahresbericht ließ Jürgen Peglow noch einmal die Veranstaltungen Revue passieren. Einen großen Dank richtete er an die vielen Helfer, die sich bei der erforderlich gewordenen Standrenovierung eingebracht hatte; hier im Besonderen aber das das Gasthaus Huck, die für das leibliche Wohl sorgten.

Keine großartigen Veränderungen brachten die Wahlen. Lediglich die Position des Sozialwartes wurde mit Heinz Varenkamp neu besetzt. Widerwahl gab es für den 2. Vorsitzenden Heini Huck-Schütte, den 1. Schriftführer Walter Brill und den 3. Schießwart Wilfried Spreen.

Einen besonderen Dank richte der Vorsitzende an die Oppenweher Bevölkerung, die bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge 1.623, 76 Euro gespendet hatten. Hier sind in letzter Zeit allerdings Probleme aufgetreten, die mit den persönlich zugestellten Überweisungsvordrucken durch den Landeverband zusammenhängen.

Keine Beanstandungen hatten die Kassenprüfer Wolfgang Heitmann und Egon Lammert an der Kassenführung von Friedhelm Eilmes. Daraufhin konnte ihm so wie dem gesamten Vorstand auf Antrag Entlastung erteilt werden. Mehrheitlich stimmten die Versammlungsteilnehmer unter dem Tagesordnungspunkt Beiträge, einer Erhöhung zu.

v. li. Hartmut Wellmann, Wolfgang Schimmeck, Jürgen Klamor, Jürgen Peglow, Willi Lampe, Hans Schreiber und Willi Brockschmidt.

JHV Sozialverband Ortsgruppe Oppenwehe

Zum Foto: v. r. Elisabeth Möller, Gisela Gräber, Elfriede Holle, Anneliese Wehring,
Anni Schreiber, Irmgard Schäffer und Herbert Fieseler

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Auf ein bewegtes und mit vielfältigen Veranstaltungen gespicktes Jahr blickte der Oppenweher Ortsverband des fast 200 Mitglieder zählenden Sozialverbandes Deutschland im Vereinslokal Moorhof Huck-Schütte bei seiner Jahreshauptversammlung zurück.

Besonders begrüßen konnte die wiedergewählte Vorsitzende Elisabeth Möller vom Kreisvorstand Gisela Gräber aus Fiestel, die ihrerseits locker und informativ über die zahlreichen Änderungen und Auswirkungen der Gesundheitsreform referierte. Auch auf die bevorstehende Selbstständigkeit des Sozialverbandes als Verein ging Frau Gräber ein, was zu einigen Diskussionen führte.

Zahlreich hatten die Oppenweher sich an angebotene Seminare, auch auf überörtlicher Ebene, beteiligt, wie die Vorsitzende in ihrem Jahresresümee ausführte. Eine besonderer Höhepunkt an diesem Nachmittag war die Auszeichnung langjähriger Mitglieder. Für eine 25jährige Verbandstreue erhielt der anwesende Herbert Fieseler die Ehrennadel, eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

Nachträglich ausgezeichnet werden die leider verhinderten Meta Waering und Willi Bleyer für ihre 25jährige Treue. 10 Jahre gehören Elfriede Holle, Anni Schreiber, Anneliese Wehring und Egon Lammert dem Sozialverband an und wurden ebenfalls ausgezeichnet.

Etwas betroffen machte die Vorsitzende die Nachricht aus Richtung der Gemeinde, wo ihnen ein Zuschuss, der sowieso nicht sehr hoch war, gestrichen wurde. "Es ist schade, dass nicht mal mehr die paar Cent für einen Verband der sich für soziale Belange einsetzt, übrig ist", so Elisabeth Möller, die den Ablehnungsbescheid der Gemeinde verlas.

Im weiteren Versammlungsverlauf verlas Elfriede Brinkmeier, zum letzten Mal als 1. Schriftführerin, das Protokoll. Ihr folgte Wolfgang Klunker im Amt nach. Als neue Beisitzerin wählten die zahlreich anwesenden Mitglieder Anneliese Gerding in das Amt. Neu gewählt wurde auch eine 2. Kassiererin, wo einstimmig Renate Kröger das Vertrauen geschenkt wurde. Bestätigt wurden Elfriede Büttemeier als 1. Kassiererin, Gerda Lammert, Irmgard Schäffer und Hilda Biljes als Frauensprecherinnen, Helmut Schäffer als 2. Vorsitzender und Willi Brinkmeier als Beisitzer im Vorstand.

Keine Beanstandungen am Kassenbericht von Elfriede Büttemeier hatten die Kassenprüfer Willi Klamor, Margret Martens und Karl-Heinz Möller, was auf Antrag zur Entlastung des gesamten Vorstandes führte.

Vom 28. bis 30. Juni findet in Düsseldorf der Landesverbandstag statt, wo Elisabeth Möller als Delegierte der Stemweder Sozialverbände teilnehmen wird. Als nächsten Termin gab der Vorstand noch die Theaterfahrt nach Hann. Ströhen am 17. Februar bekannt, so wie den mehrtägigen Jahresausflug im Herbst nach Brilon, wozu noch Anmeldungen entgegen genommen werden.

Jahreshauptversammlung Heideböcke

Stemwede/Oppenwehe........bo. "Die Lustigen Heideböcke" aus Oppenwehe, ein über 40 Jahre alter Club aus Oppenwehe, hielt am Wochenende im Vereinslokal Moorhof Huck seinen Jahresrückblick. Eine stattliche Anzahl von Mitgliedern konnte der Vorsitzende Ulrich Rehburg in seiner Begrüßung willkommen heißen; darunter auch den Ehrenvorsitzenden Wilfried Waering.

Nach der Protokollverlesung des Schriftführers Heiko Becker ließ Ulrich Rehburg das Jahr noch einmal Revue passieren und zählte dabei detailliert die Aktivitäten des Vereins auf. Im Besonderen hob er die gelungene Veranstaltung zum 40jährigen Jubiläum im August hervor, wo alle noch lange dran zurückdenken werden.

Eine großartige Sache war auch die Teilnahme am Kirchweihfest. Keine der dorfgemeinschaftlichen Veranstaltungen wurde versäumt.

Einen besonderen Dank richtete Rehburg an die Oppenweher Bevölkerung, die sich wieder mit großzügigen Spenden bei der Tannenbaumaktion eingebracht hatten; zur Zeit gehen immer noch Spenden ein, die im Frühjahr wieder der Werkstatt Mehnenfeld überbracht werden sollen. Die Tannenbaumaktion 2008 findet am 12. Januar statt.

Eine besondere Aufgabe des Vorsitzenden war an diesem Abend die Verleihung der Silbernen Vereinsnadel. Gerd Heitmann ("Tunker"), war vor kurzem 50 Jahre alt geworden und damit nicht nur in die Riege der so genannten Altböcke gewechselt, sondern auch durch seine langjährige Vereinstreue mit der Nadel geehrt worden.

Keine Probleme hatten die Kassenprüfer Jan Döhnert und Karl-Heinz Bollmeier mit der Kassenführung des Kassierers Martin Biljes, wodurch ihm und dem gesamten Vorstand auf Antrag die Entlastung erteilt wurde.

Wilfried Spreen als Schießwart berichtete über gute, wenn auch nicht vordere Plätze bei den Traditionsschießen im Ort. Sportwart Kai Meuser wünschte sich mehr Teilnehmer beim Fußballturnier, was die Heideböcke selbst vor vielen Jahren ins Leben gerufen haben.

Boßelwart Michael Droste gab bekannt, dass das Bosseln ins Wasser gefallen war und dafür zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ersatzweise eine Bock-Dart-Meisterschaft durchgeführt wurde, diese könnte, aufgrund der Attraktivität, durchaus im anderen Rahmen Fortbestand haben.

Der Präsident der so genannten Altböcke, Jürgen Peglow, gab in seinem schriftlich vorliegenden Bericht bekannt, dass 2007 wieder ein Bock-Schießen seiner Abteilung stattfinden soll.

Etwas länger zogen sich, schon traditionell bei den Heideböcken, die Wahlen hin, da es immer wieder zum Antrag auf geheime Wahl kam. Problemlos wurde der 2. Kassierer Carsten Spreen wieder gewählt.

Beim Posten des 2. Schießwartes standen zwei Kandidaten zu Wahl, wo sich mehrheitlich Frank Heitmann in geheimer Wahl durchsetzen konnte. Er löst damit Rüdiger Vogt ab.

Für den turnusgemäß ausscheidenden Kassenprüfer Karl-Heinz Bollmeier, wurde ebenfalls in geheimer Wahl, bei 3 vorgeschlagenen Kandidaten, Sascha Schmidt in dieses Amt gewählt. Am Ende der dreieinhalbstündigen Versammlung beschlossen die Teilnehmer noch, dass es zukünftig auch einen eigenen Internetauftritt geben soll.

Ulrich Rehburg (stehend li.) zeichnet Gerd Heitmann mit der Silbernen Vereinsnadel im Kreise des Heidebockvorstandes (v.li.) Olaf Meuser, Heiko Becker und re. Martin Biljes, aus.

JHV des FCO

(Bericht von Ralf Nünke)

 

Die Jahreshauptversammlung des FCO wurde wie in jedem Jahr, am 4. Freitag im Januar in der Schiesshalle in Oppenwehe abgehalten.Der 1. Vorsitzende Meik Nagel, konnte zu seiner ersten Jahreshauptversammlung als 1. Vorsitzender 60 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen. Besonders begrüßte er die beiden Ehrenvorsitzenden Werner Sämann und Erhard Winkelmann.

In seinem Jahresresümee ging Meik Nagel noch einmal auf die Höhepunkte des Jahres ein. Hierzu zählte das Sportfest mit seinen vielfältigen Programmpunkten, so wie die 15. Dorfolympiade und das erste OKT-Altliga Masters wie auch den Winterball bei Meier's Deele. In negativer Hinsicht natürlich auch auf die Abstiege der beiden Herrenmannschaften, die er aber auch als Chance für die Zukunft sieht.

Der Geschäftsführer Dietmar Meier konnte über eine erfreuliche Mitgliederentwicklung berichten. Zur Zeit hat der Sportverein 765 Mitlieder, davon 412 Männliche und 434 Weibliche. Die Anzahl der Jugendlichen im Verein beträgt 234. Besonders hob er in diesem Zusammenhang noch einmal das Engagement der Familie Greger hervor.

Kassierer Maik Riesmeier konnte einen zufriedenstellenden Kassenbestand vermelden.
Schiedsrichterobmann Andreas Varenkamp hofft, dass in Zukunft wieder jugendliche Vereinsmitglieder für das schwere Amt des Schiedsrichters gewonnen werden können. Der Verein kann das geforderte Soll von 5 Schiedsrichtern nicht mehr erfüllen. Neben ihm pfeifen nur noch Yahya Tas, Murat Ilemdemli und Kurt Nagel für den FCO. Letzterer tut dieses schon seit 30 Jahren, wofür er von Varenkamp ein kleines Dankeschön bekam.

16 Mannschaften nehmen derzeit am Spielbetrieb teil, wie Obmann Kurt Nagel berichtete. In mehreren Jugendmannschaften wird eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Oppendorf praktiziert.

Sozialwart Wilfried Waering war begeistert, dass er im abgelaufenen Sportjahr nur 2 Sportverletzungen melden musste. Der Durchschnitt der vergangenen Jahre lag sonst bei ca. 10 Verletzungen.

Die Jugendarbeit läuft zur Zeit zufriedenstellend, wie Sylvia Rossa berichten konnte. Leider kann in der laufenden Saison aufgrund von Spielermangel keine C-Jugend am laufenden Spielbetrieb teilnehmen. Ein besonderes Highlight ist das Zeltlager für die Kinder, worüber auch Werner Greger berichten konnte.

Die Alte-Herrenmannschaft konnte im abgelaufenen Jahr einige Erfolge erringen. So wurde auf dem Feld wie auch in der Halle der Stemweder-Berg Pokal gewonnen.

Des weiteren berichtete Werner Dick über zahlreiche gefahrene Kilometer der Fahrradgruppe, Brigitte Bollmeier und Andrea Schäffer über die Turngruppen. So hat die Dienstagssportgruppe von Brigitte Bollmeier wieder die Bewirtung beim Blutspenden übernommen, zahlreich das Sportabzeichen abgelegt und eine Fahrt nach Dresden gemacht. Andrea Schäffer berichtete, dass neben den montaglichen Treffs der Frauen-Fitness-Gruppe auch ein Ausflug zur Nachtwächterwanderung nach Minden anstand. Auch die Eltern- und Kind-Sportgruppe hat neben den wöchentlichen Übungsnachmittagen wieder eine mehrtägige Fahrt nach Damme unternommen, in diesem Jahr geht es nach Rödinghausen.

Keine großen Veränderungen ergaben die Wahlen. Für den im vergangenen Jahr verstorbenen 2. Kassierer Wilfried Schäffer wurde Christine Arke von der Versammlung gewählt.
3. Kassiererin in Linda Spreen und als 4. Kassierer wurde Kai Clausjürgens gewählt.

Die silberne Vereinsnadel erhielt Olliver Schäffer, Edeltraud Greger konnte über 79 abgelegte Sportabzeichen berichten und auch einige hiervon überreichen. Andrea Schäffer verteilte die DLV-Nadeln für die erfolgreichen Teilnehmer des Leichtathletiksportfestes.

 

Des weiteren wurden nach angeregter Diskussion einstimmig beschlossen, dass Sportlerheim von der Gemeinde zu übernehmen. Kassierer Maik Riesmeier, sieht es als erwiesen an, dass eine Übernahme zum jetzigen Zeitpunkt die einzig richtige Entscheidung ist, da die Gemeinde damit einen fixen Betriebskostenzuschuss für die nächsten Jahre garantiert. Ohne Übernahme würden diese in den kommenden Jahren weiter abgesenkt.

Als weiterer Sonderpunkt wurde vom Vorstand gewünscht, dass sich die Anwesenden über den Winterball des FCO äußern. Die Resonanz war im letzten Jahr so schwach, dass der Vorstand sich aus den Reihen der Versammlung Anregungen erhoffte. Dieses geschah auch von vielen Teilnehmern, die sich alle für den Erhalt der Veranstaltung aussprachen und auch viele gute Ideen in die Versammlung einbrachten.

Um 22.30 Uhr schloss der erste Vorsitzende Meik Nagel die Versammlung.

IMPRESSIONEN:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RGZVO - Jahreshauptversammlung

Gesamter Vorstand

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Gemeint ist das 100jährige Jubiläum des Rassegeflügelzuchtvereins Oppenwehe am 17. Februar. Zur Jahreshauptversammlung trafen sich am Wochenende die Mitglieder des RGZV Oppenwehe in der Dorfschänke. Neuer Vorsitzender des Gesamtvereins wurde Norbert Möller, der damit den im letzten Jahr so plötzlich verstorbenen Wilfried Schäffer nachfolgt.

Da Marco Spreen als bisheriger Jugendobmann nun 2. Vorsitzender wurde, wählten die Jugendlichen zuvor in ihrer eigenen Jahreshauptversammlung Lars Klamor an ihrer 17 Mitglieder zählenden Jugendgruppe.

Im Jahre des 100jährigen Vereinsjubiläums berichtete Norbert Möller im Jahresbericht des 160 Mitglieder zählenden Vereins über ein ereignisreiches Jahr in vielerlei Hinsicht. Viele Beschränkungen im Rahmen der Vogelgrippe hatte es gegeben, was erfreulicherweise keine Auswirkungen auf die Ortsschau hatte.

Etwas bedauerlich sei, dass die von den Geflügelfreunden in Oppenwehe betriebene Baumpflege vom Kreis nicht mehr finanziell unterstützt wird; gleichwohl werden die Oppenweher diese Pflege fortsetzen und das bereits am 24. Februar diesen Jahres.

Über ein bewegtes aber auch erfolgreiches Jahr berichtete Zuchtwart Harald Feierabend. 22 Mal konnten die Oppenweher Züchter bei den Schauen, die sie bis nach Nürnberg führte, die Note "vorzüglich" und 46 Mal die Note "hervorragend" erzielen. Als erfolgreichste Aussteller nannte er hier namentlich Frank Ernsthausen, Günter Holle, Lars Klamor, Günter Rümke und Willi Varenkamp (Anm. Red.: Harald Feierabend selbst gehörte auch zu den erfolgreichsten Züchtern).

Die neuen, so genannten "Oppenweher Bänder", gehören zu den Spitzenpreisen der Ortsschau. 9 Mal konnte sie vergeben werden und wurden bei der Jahreshauptversammlung überreicht. Sieger waren Stefan Buck, Heinz Ernsthausen, Günter Holle, Harald Feierabend, Dietmar Heßlau, Lars Klamor, Karl-Heinz Spreen und Wilhelm Varenkamp.

Eine Neuerung soll bei der Ortsschau ab 2008 eingeführt werden. Dann können auswärtige Neumitglieder nach ihrem Eintritt in den Verein sofort ihre Tiere ausstellen; allerdings in einem zeitlich begrenzten Rahmen mit einer limitierten Stückzahl an Tieren.

Keine Beanstandungen hatten die Kassenprüfer Jens Feierabend und Heinz Ernsthausen an der Kassenführung von Heinz Lampe, so dass ihm und dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt werden konnte.

Neu in den Vorstand des Vereins gewählt wurden Frank Ernsthausen als 2. Zuchtwart, Andreas Martens als 3. Gerätewart und Jens Feierabend als 2. Gerätewart, der damit Eckehard Kuhmann ablöst. Bestätigt wurden: Dietmar Heßlau (3. Vorsitzender), Heinz Lampe (Kassierer), 1. Zuchtwart Harald Feierabend, 2. Geschäftsführer Friedhelm Bohne. Neuer Kassenprüfer wurde Kurt Nagel.

Am Schluss der Versammlung zeigte der Geschäftsführer Wilfried Bohne noch einmal den zeitlichen und organisatorischen Ablauf der 100 Jahrfeier auf. Weitere Termine sind ein Treffen der Züchter mit Partner/in am Tag der Gründung, 14. Februar, in der Dorfschänke. Da es ein Essen geben soll, wird um eine Anmeldung bis zum 6. Februar bei Wilfried Bohne (05773/911860) gebeten.

Die diesjährige Fahrradtour führt am 1. Juli zum Tierpark nach Hann. Ströhen. Im Juni ist Oppenwehe Ausrichter der Sommertagung des Sondervereins der Zwerg-Italiener. Die Jubiläums - Ortsschau findet mit vielen zusätzlichen und wertvollen Auszeichnungen und Pokalen am 13. und 14. Oktober im Bauhof statt.


1. Eingerahmt von den Zuchtwarten Harald Feierabend (re.) und Frank Ernsthausen (li.) präsentieren v.re. Wilhelm Varenkamp, Karl-Heinz Spreen, Lars Klamor, Heinz Ernsthausen, Ditmar Heßlau, Günter Holle und Stefan Buck ihre "Oppenweher Bänder".


2. Der wieder- bzw. neu gewählte Vorstand des RGZV Oppenwehe v. re. Friedhelm Bohne, Harald Feierabend, Dietmar Heßlau, Lars Klamor, Marco Spreen, Norbert Möller, Heinz Lampe und Frank Ernsthausen.

JHV Schützenverein

Gold und Silbernadel: stehend v. li. Wolfgang Heitmann, Erhard Kröger, Willi Brockschmidt, Reinhold Tielbürger, Ewald Barkhüser, Norbert Meier, Günter Heselmeier, Karlheinz Meier, Karl-Heinz Pieper. Sitzend v. li. Hilda Biljes, Ingrid Geldmeier und Christa Klamor.

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Die Jahreshauptversammlung des Oppenweher Schützenvereins bildete am Wochenende im Vereinsgasthaus Meiers Deele zum einen den Jahresabschluss und zum anderen den Auftakt für das kommende Jahr. Vorsitzender Friedhelm Bohne, der einmütig unter dem Beifall der über 100 Versammlungsteilnehmer als Vorsitzender wieder gewählt wurde, konnte besonders die beiden Ehrenvorsitzenden Friedel Biljes, der auch als Wahlleiter fungierte, und Günter Heselmeier begrüßen.

Besonders freute Bohne auch die Anwesenheit der amtierenden Majestäten Reinhard Holste und Matthias Spreen mit ihren Adjutanten Eckehard Gerding und Dennis Meier.

In seinem umfangreichen und detaillierten Jahresresümee ließ der Vorsitzende noch einmal das Jahr Revue passieren. Höhepunkt war unter anderem das Jahresfest, welches in diesem Jahr am 11. und 12. Mai gefeiert wird. Friedhelm Bohne setzt, seinen Ausführungen zu Folge, auf eine gute Teamarbeit, die er seinen Mitstreitern im Vorstand ausdrücklich bescheinigte: "Miteinander reden und nicht übereinander", so seine Worte.

Über zahlreiche und gute Erfolge berichtete Sportleiter Uwe Zimmermann, wobei er besonders die Leistungen der Altersklasse hervorhob. Neben allen Übungsleitern dankte er besonders Siegfried Biljes und Günter Sprado für die geleitete Arbeit auf dem modernisierten Schießstand.

Über wenig Sportschützen, zwei Jugendliche und drei Schüler, berichtete Jugendleiter Reinhard Holle, wobei doch herausragend der Kreismeistertitel von Daniel Holste ist.

Über eine Landesmeisterin freute sich als Damenleiterin Jutta Lammert in ihrem Bericht. Edith Schimmeck hatte diesen Titel im LG-aufgelegt Schießen erzielt. 16 aktive Damen nehmen am Schießbetrieb teil, alle wurden erst kürzlich mit neuen Westen ausgestattet; gerade rechtzeitig zum 40-jährigen Bestehen im Herbst.

Wiederum die Altersschützen waren es im Bericht vom Schießoffizier Jürgen Kröger, die mit dem Pokalgewinn beim Stemwederberg-Pokalschießen hervorstachen. 130 Mitglieder, "fast ein eigener kleiner Schützenverein", merkte jemand aus der Versammlung an, verzeichnet die Alte Garde unter der Leitung von Günter Heselmeier. 2007 kommen noch 6 Weitere dazu.

Rund 5000 Sportschützinnen und Schützen nahmen am Schießbetrieb im Landesleistungsstützpunkt des WSB teil, wie Siegfried Biljes in seinem Bericht als Stützpunktleiter mitteilte. Immerhin fanden hier Schießen statt; angefangen von der kleinsten Meisterschaft über Landesmeisterschaften bis hin zu Bundesschießen.

44 Spielleute verzeichnet der Spielmannzug, der zur Zeit 23 Musikstücke beherrscht und 13 Auftritte zu verzeichnen hatte. Ein neuer Flötistenlehrgang beginnt am 7. Februar, wie Norbert Hagedorn als Tambourmajor berichtete. Anmeldungen über 9-jähriger Kinder sind möglich. Norbert Hagedorn war es dann auch, der in diesem Jahr vom Verein mit dem wertvollen Kupferbild für seinen unermüdlichen Einsatz für den Verein, aber im Besonderen für den Spielmannzug ausgezeichnet wurde. Mit viel Beifall honorierten die Versammlungsteilnehmer seine Verdienste.

Die Jungschützen haben einen neuen Kommandeur. Jan Döhnert löst den aus Altersgründen ausscheidenden Matthias Spreen ab. Zum letzten Mal gab Matthias Spreen der Versammlung den Jahresbericht, worin er über 50 aktive Jungschützen und zahlreiche Veranstaltungen berichtete. Die eingerichtete "Uniformbörse" liegt weiterhin in Jungschützenhand. "Mir ist in den 7 Jahren meiner Amtszeit nie langweilig geworden", sagte Spreen am Schluss seiner Ausführungen, immerhin hätte er sich mit der errungenen Jungkönigswürde im letzten Jahr keinen besseren Abschluss wünschen können.

Die Kassenprüfung durch Axel Jakobmeyer, Rainer Büttemeier und Jürgen Steinkamp ergab keine Beanstandungen der Ausführungen des Geschäftsführers Friedel Pinke, wodurch eine Entlastung des Vorstands erfolgte.

Bei den Wahlen wurden in ihren Ämtern bestätigt: Batallionsadjutant Jürgen Tiemann, 2. Kassierer Heiko Holle, Hauptfeldwebel (Spieß) Torsten Spreen, 2. Tambourmajor Sven Bollhorst und Fahnenoffizier Jürgen Steinkamp. Neu gewählt oder bestätigt, wurden Daniel Holste als 3. Jugendleiter und Jan Döhnert als neuer Jungschützenkommandeur; er wurde zum Leutnant befördert.

Ein besonderer Höhepunkt jeder Jahreshauptversammlung ist die Vergabe von Auszeichnungen und Ehrungen. Für ihre besonderen Verdienst im Schützenwesen erhielten die Verdienstnadel des WSB: Reinhard Holle, Karl-Heinz Becker, Uwe Zimmermann, Siegfried Biljes, Horst Spreen, Karl-Heinz Randermann (nicht anwesend) und Jürgen Tiemann.

Die Goldene Vereinsnadel für eine 40jährige Mitgliedschaft im verein erhielten: Wolfgang Heitamann, Günter Heselmeier, Siegfried Biebusch, Günter Geldmeier, Hans-Jürgen Henke, Heini Huck-Schütte, Erhard Kröger, Karlheinz Meier, Karl-Heinz Pieper und Karl-Heinz Röhling, Helmut Schäffer, Reinhold Tielbürger, Harald Feierabend, Friedhelm Meier und Heinz Wagenfeld.

Die Silberne Nadel für eine 25jährige Mitgliedschaft erhielten: Hild Biljes, Ingrid Geldmeier, Christa Klamor, Ewald Barkhüser, Willi Brockschmidt, Guido Holle, Günter Hübner, Norbert Meier, Dirk Windhorst, Gerd Hodde, Heinz Köster und Jörg Tielbürger.


Der für drei Jahre wiedergewählte Vorsitzende Friedhelm Bohne (li.) überreicht das wertvolle Kupferbild an den Tambourmajor Norbert Hagedorn.

Auszeichnung mit der Verdienstnadel: v. re. Friedhelm Bohne, Siegfried Biljes, Jürgen Tiemann, Karl-Heinz Becker, Uwe Zimmermann, Horst Spreen Reinhard Holle.

Freunde der Heide - JHV

Wilhelm Summan (li.) dankt Heinz Jakobmeyer im Namen der Freunde er Heide für seine 30jährige Tätigkeit als Vorsitzender.

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Bei den Freunden der Heide aus Oppenwehe ist nach seiner Wiederwahl zum Vorsitzenden, Heinz Jakobmeyer der dienstälteste Vereinschef in der Oppenweher Vereinslandschaft mit 30 "Dienstjahren". Für diese schon außergewöhnliche ehrenamtliche Leistung erwiesen ihm seine Heidefreude mit einem Präsentkorb ein besonderes Dankeschön bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Moorhof.

Der zweite Vorsitzende Wilhelm Summann überreichte ihm den Korb unter dem Beifall der Versammlungsteilnehmer.

Zu großen Ehren kamen vier anwesende Vereinsmitglieder, die für ihre über 20jährige Vereinstreue mit der Goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet wurden. Heinz Henke, der auch als Kassierer des Vereins bestätigt wurde, so wie Heinz Bürger, Willi Knost und Hans Schreiber konnten sich über die besondere Auszeichnung freuen. Walter Hill, Erwin Wegehöft, Werner Borchers und Erwin Wüppenhorst wird die Ehrennadel nachgereicht.

Mit kurzen Ausführungen ließ Heinz Jakobmeyer das verflossene Jahr in seinem Jahresbereicht im Verlauf der weiteren Versammlung noch einmal Revue passieren.

Keine Beanstandungen ergaben sich beim Kassenbericht durch Heinz Henke, was ihm durch die Kassenprüfung von Erwin Wüppenhorst und Jürgen Dirks bescheinigt wurde. Umfangreich und detailliert berichtete Inge Beckmann zum ersten Mal als Wanderwartin über die Aktivitäten des vergangenen Jahres.

Acht Wanderungen, sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad hatten die Freunde der Heide mit insgesamt 445 gezählten Teilnehmern unternommen. Nicht immer hatte der Wettergott ein Einsehen, was der Guten Laune allerdings keinen Abbruch tat.

Ein besonderer Höhepunkt war der Jahresausflug ins "märchenhafte" Wesertal, was allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Etabliert hat sich auch die Wanderung im August mit anschließendem Lagerfeuer, wo die Sielhorster Heimatfreunde zu Gast waren.

Unter dem Tagesordnungspunkt Wahlen stand auch die Wahl des 2. Kassierers auf dem Plan. Nach 12 Jahren Amtszeit kandidierte Günter Manske aus Altergründen nicht mehr. Ihm wurde für seine Arbeit mit einem Präsentkorb gedankt. Bereits im Vorfeld und auch aus der Versammlung ergaben sich keine Vorschläge zur Wahl eines 2. Kassierers, so dass dieser Posten für zunächst ein Jahr vakant bleiben muss.

Scharf ins Gericht ging der Vorsitzende Jakobmeyer ab Schluss der Versammlung mit den Verantwortlichen des Kreises Minden-Lübbecke, die die Freunde der Heide bei der bisher zur guten Gepflogenheit gehörenden Betreuung des Moores stark in den Kompetenzen beschnitten haben, selbst Ruhebänke, die ebenso wie die Gehwege durch die Oppenweher Heimatfreunde gepflegt wurden, mussten entfernt werden.



v.re. Heinz Jakobmeyer, Willi Knost, Heinz Bürger, Hans Schreiber, Heinz Henke und Günter Manske.