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Fahrradtour Schießgruppe

Oppenwehe 19. August.07........ak. Die diesjährige Fahrradtour der Schießgruppe des Schützenvereins startete am Schießsportzentrum und führte über Oppendorf zum Schafstall im Oppenweher Moor.

Dort wurde nach einer ausgiebigen Rast mit Kaffeetrinken mit "Tante Lotti" (Lotti Rossa) eine Moorwanderung unternommen. Lottis Erklärungen über die Entstehung des Moores, sowie die Flora und Fauna des Naturschutzgebietes Oppenweher Moor wurden mit großem Interesse und Aufmerksamkeit von den "Großen und Kleinen" Teilnehmern der Tour aufgenommen.
Themen waren z.B. essbare Pflanzen wie der Sauerampfer, der Unterschied von normaler Birke und Moorbirke, die verschiedenen Heidegewächse, Geschichten um die Kreuzotter und natürlich fröhliche und düsterne Geschichten um das Moor. Das Versinken in einer Moorkuhle demonstrierte Lotti Rossa eindrücklich mit Ihrem langen Wanderstab.
Die Wanderung ging bis zur Beobachtungshütte und zurück zum Schafstall.
Danach fuhr man zurück zur Schießhalle, wo man bei leckeren Grillsachen von Wolfgang Schimmeck noch gemütlich zusammensaß.
Besonderen Dank gebührt den Hauptorganisatoren der Tour, Marianne Sprado und Gerda Gelbrecht und Horst Gelbrecht, letzterer fuhr den Marketenderwagen.
Beim Heimweg konnte der/die "Eine oder Andere" noch das Abendrot an der Bockwindmühle beobachten.

Eine Mooranekdote von Tante Lotti:
Ein Pfarrer ging im Moor spazieren und geriet in eine Moorkuhle und fing langsam an zu versinken. Glücklicherweise führte die Feuerwehr eine Übung im Moor durch und ein Kamerad kam an der Moorkuhle vorbei. "Oh, Herr Pfarrer soll ich sie herausziehen"? Darauf sprach der Pfarrer, welcher schon bis zu den Knien im Morast stand: Ich habe über 40 Jahre dem Herrn gedient, er wird mir schon heraushelfen!" Um Mittag herum, schaute die Feuerwehr wieder nach dem Pfarrer, welcher nun bis zum Bauch im Moor stand. Dieser beharrte jedoch darauf, das der Herr ihn schon retten würde. Zum Dritten schaute die Feuerwehr am Abend nach dem Pfarrer, welcher nun bis zum Hals im Morast stand und wollte Ihn herausziehen. Doch der Pfarrer bestand immer noch darauf das der Herr ihm schon helfen würde. Es kam wie es kommen musste: Der Pfarrer versank vollends, ertrank und stand im Himmel vor dem Herr und beschwerte sich bitterlich, das der Herr ihm nicht geholfen hatte. welcher erwiderte: " Du Dummkopf, dreimal habe ich dir doch die Feuerwehr geschickt…"