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Herzlich Willkommen

Weihnachtsball des FCO

Stemwede/Oppenwehe........bo. "Alle im FC Oppenwehe sind eine große Gemeinschaft", so der Vorsitzende Erhard Winkelmann in seinen Eröffnungsworten zum 2. Weihnachtsball des Sportes auf Meiers Deele in Oppenwehe. Im gelungenen Ambiente des von Vereinsmitgliedern geschmückten Saal mit den Vereinsfarben und weihnachtlichem Flair, war es den Verantwortlichen gelungen viele Sportlerinnen und Sportler begrüßen zu können.

Ein außergewöhnlich ansprechendes Rahmenprogramm sorgte für die nötige Unterhaltung und Stimmung im Saal. "Wenn sich das rumspricht, dann reicht der Platz in Meiers Deele demnächst nicht mehr aus", so sagte einer der jüngeren Festbesucher ab späteren Abend.

Ein besonderer Höhepunkt des Festabends war die Wahl des Sportlers des Jahres. In geheimer Wahl konnte der 72jährige Heinz Wittkötter unter den sechs vorgeschlagenen Sportlerinnen und Sportlern aus den unterschiedlichsten Abteilungen die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Fußball war lange Jahre seine sportliche Heimat. Heute noch ist Heinz Wittkötter in der noch recht jungen Abteilung des Radfahrens im FCO sehr aktiv und fehlt, wie Erhard Winkelmann sagte, so gut wie nie, wenn es am Montagabend heißt: Rauf aufs Rad! Mit anhaltendem Beifall und stehenden Ovationen gratulierten die Ballbesucher.

Ein besonderer Gruß des Vorsitzenden galt an diesem Abend dem Ehrenvorsitzenden Werner Sämann, der ebenso wie auch viele ältere Sportlerinnen und Sportler den Weihnachtsball besuchten so wie den Fußballern die vor 25 Jahren die erste Mannschaft bildeten.

Zu besonderen Ehren für ihre langjährige und intensive Arbeit zum Wohle des FCO kamen gleich zwei anwesende Sportler. Wilfried Schäffer erhielt die Goldene Vereinsnadel für seine unermüdliche ehrenamtliche Tätigkeit im FCO. Nicht weniger gering sind die Aktivitäten von Jürgen Schlottmann, der für seine in erster Linie gemachte Arbeit bei der FCO-Mädchenmannschaft die Silberne Vereinsnadel erhielt.

Die Auftritte der jüngeren Abteilung des FCO im Alter von 6 - 9 Jahren unter der Leitung von Edeltraud Greger und Edeltraud Pinke mit Fallschirm, bildeten Auftakt des abwechslungsreichen Programms. Absolute Spitzenklasse waren dabei allerdings die Einlagen der Gruppe "ABBA", die von Andreas Varenkamp, Anne Nünke, Anne Bockhorn und Ralf Nünke, dargestellt wurden. Ohne Zugabe kamen die vier nicht aus dem Saal, der bei der Musik buchstäblich kochte.

Ein besonderer Leckerbissen war die aus Funk und Fernsehen bekannte Helene Plietsch, die es in ihrer ureigenen Art zu verstehen wusste, das Publikum zu begeistern und mit persönlichen Anmerkungen immer wieder zu belustigen. Ohne Zugabe kam auch der Country-Club Isenstedt mit seiner Line-Dancer-Formation nicht aus dem Saal. Sie verstanden es, das Publikum mit stilgerechtem Tanz in ihren Bann zu ziehen.

v. l. Erhard Winkelmann, Heinz Wittkötter, Wilfried Schäffer und Jürgen Schlottmann.

Abba. V. l. Ralf Nünke, Anne Bockhorn, Anne Nünke und Andreas Varenkamp

Helene Plietsch, die es verstand, die Festbesucher zu begeistern.

Weihnachtskonzert

Stemwede/Oppenwehe........bo. "Freue Dich", unter diesem Mott veranstaltete der Kirchechor Oppenwehe in der St. Martini Kirche in Oppenwehe zum 2. Mal seit seiner Gründung im Jahre 2004 ein Weihnachtskonzert. Und erfreuen konnten sich die zahlreichen Zuhörer an der choreografisch und musikalisch auf hohem Niveau durchgeführten Veranstaltung unter der Leitung der Chorleiterin Larissa Wiebe.

Mit Schattenspielen hinter einer riesigen Leinwand, die später wie von Geisterhand bewegt verschwand, wurden die Zuhörer und Zuschauer in einem brillanten lichttechnischen Ambiente des Kirchenraumes auf die musikalische Veranstaltung eingestimmt. Andrea und Mike Möller hatten dankenswerterweise die Illumination der Kirche übernommen, so war zu jedem Musik- oder Gesangstück die passende Beleuchtung vorhanden.

Auf die Frage an Lariisa Wiebe, wie die weitere Zukunft des noch recht jungen Chores aussieht, sagte sie, dass es derzeit viel Spaß und Freude bereitet, in Oppenwehe zu musizieren. Sie möchte durch den Chor den Gesang mobil und lebendig gestalten.

Dass ihr das an dem Abend gelungen war, zeigte der immer wieder begeisternde Applaus der zahlreichen Zuhören, die in das rund 1-stündige Programm mit einbezogen wurden. Auf hohem Niveau und mit musikalischer Brillanz konnten die Solobeiträge von Manuela Meier und Caroline Lampe bei einigen Gesangsstücken überzeugen, wo durch die entsprechende Stimmgewaltigkeit es schon mal ganz still in der Kirche wurde.

Nicht weniger mit Lob wurden die vier Musiker des jungen Kammerorchesters aus Lübbecke bedacht. Nicole Wiebe am Cello, Miriam Braun mit der Geige, Ferdows Ahmad und Svenja Schnepel mit der Geige, so wie Sarah Styppa mit der Flöte, wussten ihr Publikum zu begeistern und den Chor entsprechend zu unterstützen. Die Übungsabende des Oppenweher Kirchenchores finden an jedem Montagabend statt.

 

 

Superbeteiligung beim Weihnachtspokal

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Das Weihnachtspokalschießen der Oppenweher Vereine erfreut sich steigender Beliebtheit, wie am Wochenende Friedhelm Bohne als Vorsitzender des ausrichtenden Schützenvereins bei der Siegerehrung feststellen konnte. Eine Superbeteiligung bescheinigte er den Verantwortlichen, da es insgesamt 28 Mannschaften auf die Anlage in das Schießsportzentrum gelockt hatte, um die begehrten Wanderpokale des Weihnachtsschießens zu erringen.

Eine ebenfalls ausgezeichnete Beteiligung verzeichneten Jutta Lammert und Manuela Schlömp als Verantwortliche auch beim erstmals mit einem Lasergewehr durchgeführten Wettkampf der Kinder, die mit 24 interessierten Teilnehmern angetreten waren.

Der Nikolaus, den der amtierende König Bernhard Kramer verkörperte, fehlte an dem in der weihnachtlich geschmückten Halle ebenfalls nicht und überreichte Geschenke an die Kinder.

Pokalsieger des beliebten Wettkampfes in Oppenwehe wurde bei den Herren die Mannschaft der Kyffhäuser I. Über den Sieg mit 527,1 Ringen, die auf der elektronischen Anlage geschossen wurden, freuten sich besonders Jürgen Klamor, Günter Sprado, Friedhelm Eilmes, Axel Jakobmeyer, Jürgen Peglow und Günter Fröhlich.

"Kaisers Nachbarn" belegten den 2. Platz, wo Adelheid Heitmann, Wolfgang Heitmann, Hans-Wilhelm Wehring, Klaus Schomaeker, Birgit Wehring und Wilhelm Schomaeker 524,7 Ringe erzielen konnten.

Die Mannschaft des WZB (Werkzeugbau), mit den Schützen Ralf Manske, Carsten Spreen, Andreas Spreen, Volker Wagenfeld, Meik Nagel und Andreas Martens landeten mit 522,1 Ringen auf Platz drei.

4. Gewerbeverein, (521,3).
5. Schützenverein Herren (519,2).
6. CCO (516,9).
7. Laienspielschar Herren (516,6).
8. Jungschützen (516,1).
9. Kurz und Klein Herren (515,3).
10. Ortsverein (515,1).
11. Heideböcke (513,4).
12. Mühlengruppe Herren (512,9).
13. Schützenverein Alte Garde (512,1).
14. Feuerwehr (511,4).
15. Sportverein Herren (508,1).
16. Spielmannszug (507,7).
17. Kyffhäuser Herren II (505,5).
18. Geflügelverein (502,7) und
19. Fiskus (500,2).

 

Bei den Damen sicherte sich ebenfalls die Mannschaft der Kyffhäuser den 1. Platz. Den Pokal holten Marianne Peglow, Christa Klamor, Sabine Peglow, Edith Schimmeck und Anika Kramer mit 523,9 Ringen.

Den 2. Platz belegten die Damen I des Schützenvereins, wo Marion Kramer, Anja Wegehöft, Marlies Fröhlich, Petra Kemper und Monika Eilmes mit 516,8 Ringen erfolgreich waren.

Platz 3 ging mit 513,6 Ringe an die Damen der Laienspielgruppe, hier freuten sich Katja Döhnert, Michaela Spreen, Iris Staas-Johan, Kerstin Bollhorst und Tanja Riesmeier.

4. "Kurz und Klein" Damen (512,7).
5. "Heidschnucken" (509,1).
6. Sportverein Damen (505,9).
7. Königinnen (504,3).
8. Mühlengruppe Damen (498,5) und
9. Schützenverein Damen II (494,9).

 

Die besten Einzelergebnisse erzielten bei den Damen Marianne Peglow mit 106, 3 und bei den Herren Friedhelm Köster mit ebenfalls 106,3 Ringen. Niklas Bosse hatte bei den Kindern den Pokal mit einem Ergebnis von 48,9 Ringen gewonnen.

Der 2. Platz ging mit 48,1 Ringen an Kai Eilmes. Kai Engel wurde mit 46,3 Ringen Dritter.

Das zum 2. Mal in der Weihnachtspokalgeschichte durchgeführte Ortsteilpokalschießen konnte Ingo Holle für den Ortsteil Varenkamp für sich entscheiden.

Beim parallel stattfindenden Preisschießen sicherte sich Pascal Eilmes den dicksten Braten im Teilerwettkampf mit dem Superergebnis von 4,4. Axel Jakobmeyer landete hier mit 6,3 auf Rang zwei, vor Uwe Zimmermann mit einem Teiler von 7, 3. Den ganzen Nachmittag rundete eine von der Damenschießgruppe organisierte Kaffeetafel ab, wofür sich Friedhelm Bohne besonders bedankte.

40jähriges Betriebsjubiläum


v. l.: Birgit Huck mit Sohn Henrik, Sohn Heinfried Huck, Elfriede Huck, Heini Huck-Schütte,Tochter Gisela mit Lebensgefährten Gerold Langhorst

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Auf ein 40jähriges Betriebsjubiläum blickt am Freitag, 9. Dezember, das Gasthaus und heutige Restaurant Moorhof in Oppenwehe am Rande des Oppenweher Moores zurück. Mit viel Fleiß, Engagement und unternehmerischer Risikobereitschaft hat Heini Huck zusammen mit seiner Frau Elfriede in den zurückliegenden Jahren ein weit über die Grenzen Oppenwehes hinaus bekanntes Ausflugziel geschaffen.

Viel Ideenreichtum machte das Haus an der Wagenfelder Straße am Rande zum benachbarten Niedersachen zu dem was es heute ist. Eine so genannte Viehtränke war der Grundstock bereits 1850, wo auch der Beginn der Gastronomie verzeichnet ist.

In den Jahren 1917 und 1929 wurde das Anwesen vom "Roten Hahn" heimgesucht. 1933 erwarben dann die Eheleute Hermann und Minna Schütte die damals noch recht kleine Gaststätte.

Von 1942 bis zur Übernahme durch die noch recht jungen Eheleute Heini und Elfried Huck 1965, war die Familie Sprado Pächter der Gastwirtschaft.

Bei der Übernahme am 9. Dezember 1965 ist in den alten Unterlagen im Inventarverzeichnis zu lesen, dass das Anwesen im landwirtschaftlichen Teil mit 3 Michkühe, einer eisernen Egge, einer Hobelbank, einer Punpe mit Spülstein und einer Dezimalwaage, so wie in der Schenkstube mit 3 Tischen, 1 Bank, 11 Stühlen, 1 Ofen, 1 Schrank, 1 Tresen, 15 Schnapsgläsern, 8 Groggläsern, 8. Weingläsern und 16 Biergläsern übernommen wurde.

Heute werden neben dem Restaurantbetrieb auch Fremdenzimmer angeboten. Trotz vieler behördlicher Steine, die bei dem weiteren Aufbau der heute über 200 Gäste bei Feierlichkeiten fassenden Räumlichkeiten, den Hucks in den Weg gelegt wurden, ließen sie sich nicht unterkriegen und betreiben das Gasthaus immer noch in familiärer Tradition, wobei Heini Huck-Schütte daran denkt, in Kürze die Verantwortung in jüngere Hände der Familie zu geben.

Trotzdem soll weiterhin, über die Grenzen hinaus, Wert auf die Festigung der Popularität des Hauses gesetzt werden, so dass das Restaurant unter anderem auch weiterhin wie bisher, eine beliebte Adresse für Auszubildende ist. Am Ehrentag am 9. Dezember erwartet die Familie Huck ab 10 Uhr alle Kunden, Freunde, Nachbarn und Bekannte bei Preisen wie vor 40 Jahren.

Gelungener Adventsnachmittag

Stemwede/Oppenwehe........bo. Einen 1. Advent nach Maß, so könnte man diesen sehr schönen Tag in Oppenwehe, der erstmals stattgefunden hat, bezeichnen, darüber waren sich Alle, die in einer großen Teilnehmerzahl erschienenen waren einig.

Einen tollen Nachmittag erlebten die Besucher dieses ersten Adventsnachmittags in der Oppenweher Martini Kirche mit den Nebenräumen. Es war ein stimmungsvoller Adventsbeginn, wie seitens des Presbyteriums festgestellt werden konnte.

Dicht umlagert war auch das Kuchenbüffet, welches in den "hauseigenen Bäckereien" entstanden war. Die federführende Frauenhilfe aus Oppenwehe hatte für die nötige Stimmung in einem anspruchsvollen Rahmen gesorgt.

Einen großen Anteil am Gelingen des Nachmittags hatten die musikalischen Beiträge des Oppenweher Kirchenchores, des Singkreises, der sogenannten Jungbläser des Posaunenchores und des Jugendchores. Ein Krippenspiel, von Annette Kölner geschrieben, rundete den Nachmittag ab.

Pizzeria für Tansania voller Erfolg


Stemwede/Oppenwehe........bo. Als einen vollen Erfolg konnte seitens der Kirchengemeinde Oppenwehe am Wochenende die Aktion "Pizzeria für Tansania" verbucht werden. So sind jedenfalls die Reaktionen seitens der Verantwortlichen um Andrea Schäffer.

Der Verkauf der leckeren Teigwaren mit Belag war nicht nur ein Gaumenschmaus für die Käufer, sondern auch ein Erfolg für die Partnergemeinde in Tansania, die den Erlös dieser Veranstaltung für weitere Aktivitäten verbuchen kann. Erstmals waren auch Bilder aus der tansanischen Region zu bewundern.

Das Ehepaar Schwake aus Kleinendorf hatte dankenswerter Weise von vielen Besuchen in der Region zahlreiche Bilder ausgestellt, wovon ein original gefertigtes Foto als symbolisches Bild der Handreichung zur großartigen Partnerschaft mit Oppenwehe hindeutet.

Gleichzeitig weist die Kirchengemeinde auf die großartige Unterstützung seitens der Gemeindeglieder zur Unterhaltung der Kirchengemeinde mit freiwilligem Kirchengeld hin. Mit vielen Einzeleinzahlungen kommt die Kirchengemeinde Oppenwehe der zeit auf eine Zwischensumme von 3,354 Euro. Allein 2.350 Euro aus der der Flyer-Aktion mit der Einzugsermächtigung und weitern Spenden für die Gemeinde in Höhe von 3.973 Euro.

Seitens der Presbyterin Andrea Schäffer, die auch Organisatorin der Pizzeria war, wird eine erfreulich große Spendenbereitschaft seitens der Bevölkerung verzeichnet, die allerdings ugebrochen sein sollte, da nur so das Sparziel seitens der Kirche entgegengewirkt werden kann.

Dorfpokalschießen


Stemwede/Oppenwehe........bo. Für eine riesengroße Überraschung sorgten am Wochenende einige Sportler des FC Oppenwehe beim Dorfpokalschießen in der Oppenweher Schießhalle. Nach einem 17. Platz im Vorjahr landeten sie mit dem 1. Platz in diesem Jahr den großen Coup. Selbst die eigenen Akteure hatten nicht mit einem derartigen Erfolg gerechnet, so dass schon einige die Schießstätte noch vor der Siegerehrung verlassen hatten; sie dann aber schnell nach einem kurzen Anruf wieder aufsuchten.

Über den Sieg, den Friedhelm Bohne als Vorsitzender des ausrichtenden Schützenvereins bei der Siegerehrung bekannt gab, freuten sich besonders die aktiven Schützen Jürgen Steinkamp (51,4) und Volker Wittkötter (51,4), diese Beiden lagen mit ihren Ergebnissen in der Einzelwertung auch vorn, gleich hinter Axel Jakobmeyer, der 51,8 Ringe erzielen konnte.

Weiterhin schossen in der FCO-Mannschaft Erhard Winkelmann (50,3), Ralf Nünke (47,6), Harald Wittkötter (47,3) und Kurt Nagel (40,4), die ein Gesamtergebnis von 248 Ringe erzielten. Spaßig wurde aus ihren Reihen angemerkt, dass man, wenn es schon auf dem Fußballplatz zurzeit nicht so gut läuft, wenigstens beim Schießen viele Ringe erzielen sollte.

22 Mannschaften wetteiferten insgesamt um den von Meiers Deele gestifteten Pokal. Den 2. Platz belegten die Herren der Kyffhäuserkameradschaft mit 247,4 Ringen. Hier freuten sich Axel Jakobmeyer (51,8), Friedhelm Eilmes (49,2), Jürgen Klamor (49,0), Günter Sprado (48,7), Günter Fröhlich (48,7) und Jürgen Peglow (47,0).

Der Schützenverein mit seiner Herrenmannschaft I belegte Platz drei, wofür die Schützen Alfred Kulinna (50,2), Jürgen Kröger (50,0), Wolfgang Pinke (49,7), Egon Lammert (49,3), Bernhard Kramer (48,1) und Oliver Schäffer (48,0) 247,3 Ringe erzielen konnten.

4. WZB (246,7),
5. Heideböcke (246,6),
6. Schützenverein Damen I (242,6),
7. Spielmannszug I (241,9),
8. Alte Garde (239,9),
9. Kyffhäuser Damen (239,7),
10. Mühlengruppe (238,2),
11. Laienspielschar (236,0),
12. CCO (235,8),
13. RGZV (235,4),
14. Jungschützen (232,7),
15. Fiskus (228,2),
16. Schützenverein Damen II (226,3),
17. Bezirksausschuss (226,0),
18. Kyffhäuser Herren II (225,9),
19. Landwirtschaftlicher Ortsverein (223,7),
20. Feuerwehr (222,4),
21. Gewerbeverein (215,6) und
22. Spielmannszug II (208,1).

 

Den größten Fleischpreis beim parallel stattfindenden Preisschießen, wo die beste Zehn zum Erfolg führte, sicherte sich Friedhelm Kröger mit einem Teiler von 14,3. Zweiter wurde Friedhelm Bohne mit 19,4 und 3. Dennis Koke mit 20,7.

Für einen reibungslosen Ablauf auf dem Schießstand bedankte sich Friedhelm Bohne bei Wolfgang Pinke, Alfred Kulinna, Friedel Pinke, Jürgen Kröger und Sascha Pinke.

Laienspielgruppe "Brutus kann 't nich loaten"

Zum Foto: v. l. stehend Karl-Heinz Becker, Klaus Schäffer, Dennis Meier, Katja Döhnert, Jörg Steinkamp, Frauke Spreen, Matthias Bollhorst und Meik Nagel. Sitzend v. li. Liesel Garlichs, Michaela Spreen, Iris Staas-Johann und Karl-Heinz Bollmeier

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. "Brutus kann`t nich loaten", so lautet der Titel eines Lustspiels in drei Akten von Gerhard Butke, den die Oppenweher Laienspielschar in dieser Saison im Gasthaus Meier`s Deele und in der Begegnungsstätte Wehdem aufführen wird.

Die Vorbereitungen zu diesem Lustspiel mit viel Turbulenzen und Verwirrungen auf einem Bauernhof, wo auch die Liebe nicht zu kurz kommt, laufen auf Hochtouren. Bauer Harm Harmsen ist stolz auf seine Schweinezucht; hat aber Probleme mit seinem Nachbarn und Bürgermeister Fritz Jansen.

Der Knecht August und die Magd Frieda haben damit auch ihre liebe Last. Zu allem Übel aus Sicht von Harmsen gibt es auch noch ein Techtelmechtel zwischen dem Sohn Hermann von Jansen und seiner Tochter Gisela. Die gute Seele des Hauses, die Ehefrau Gertrud von Bauer Harmsen versucht zu beschwichtigen, wobei sie Unterstützung durch Jansens Ehefrau Gesine findet.

Schwere Aufgaben ergeben sich durch die Streitigkeiten beim Polizisten Herbert Kruse, dessen Bemühungen für Ruhe und Ordnung zu sorgen auch noch von Albertus, dem Knecht von Jansen, behindert werden.

Unter der Regie vom Vorsitzenden Karl-Heinz Becker werden die Akteure wieder versuchen die Theaterbesucher in ihren Bann zu ziehen. Zur Unterstützung fungiert Frauke Spreen als Souffleuse.

Termine in Meiers Deele: Sonntag, 6. November 14 Uhr und 19.30 Uhr. Sonntag, 13. November 19.30 Uhr, Donnerstag, 17. November 19.30 Uhr und Freitag, 25. November 19.30 Uhr. In Wehdem tritt die Laienspielschar Freitag, 2. Dezember um 19.30 Uhr auf.

Die Generalprobe findet bereits am Sonntag, 6. November um 14.00 statt. An diesem Nachmittag, der auch öffentlich ist, findet um 14 Uhr ein Kaffeetrinken statt. Hier sind unbedingt Anmeldungen erforderlich, die von Lotti Rossa unter Tel. 331 entgegengenommen werden.

 

Willy Markus "Verdienter Bürger"

Willi Markus mit Ehefrau Ilse, so wie v.re. Peter Kokemor, Karlheinz Meier und Alfred Kulinna.

Stemwede/Oppenwehe........bo. In gebührender Anerkennung für viele Verdienste wurde dem Oppenweher Wilhelm Markus in diesen Tagen im Beisein seiner Ehefrau Ilse die Urkunde des so genannten verdienten Bürgers aus Oppenwehe von den Mitgliedern der Institution "Wir in Oppenwehe" überreicht.

Karl-Heinz Meier als Sprecher der Gruppe, so wie Peter Kokemor und Alfred Kulinna überbrachten die Auszeichnung, die alle zwei Jahre anlässlich des Oppenweher Dorfabends beim Bünselmarkt im September verliehen werden soll. Nach Werner Sämann vor zwei Jahren wurde dieses Ehre nach einer geheimen Abstimmung im Vorfeld, nun dem 85jährigen Willi Markus zuteil.

Willi Markus ist ehrenamtlich als Ortsheimatpfleger tätig, wie aus der Laudatio zur Ehrung hervorgeht. Zu seinen außergewöhnlichen Verdiensten zählt sicherlich, dass er sich in vielen Vereinen und Gruppen von Oppenwehe und darüber hinaus, eingebracht hat und das auch noch heute im Rahmen seiner gesundheitlichen Möglichkeiten tut.

In den Vorständen der Alten Garde des Schützenvereins, des Reichsbundes und der Laienspielschar war, und ist der Rat und die Tatkraft des heute 85jährigen gefragt.

Lange Jahre übte er in akribischer Weise in der Gemeinde das verantwortungsvolle Amt eines Presbyters aus. Einer der ersten Mitglieder war er auch in der Oppenweher Mühlengruppe nach deren Gründung1987. Seine besondere Leidenschaft gilt neben unzähligen Wanderungen als Mitglied der Freunde der Heide besonders auch die Geschichte der Ortschaft Oppenwehe und darüber hinaus.

Auch weitere Ausflüge zählen zu seinen Unternehmungen, so befand er sich gerade in Bayern, als er im September ausgezeichnet werden sollte.

Maßgeblichen Anteil hatte er am Gelingen und des Überhaupt-Zustandekommens der 775Jahrfeier von Oppenwehe; hier im besonderen Maße, was ihm beim Festumzug vielleicht als Krönung anzusehen ist, die Darstellung des in der Oppenweher Geschichte bekannt gewordenen Bischofs, den er mit Würde repräsentierte.

Sein Rat ist auch noch heute in Oppenwehe und darüber hinaus in der gesamten Gemeinde Stemwede gefragt, wie es am Ende der Laudatio heißt.

Mühlentag Oktober

Stemwede/Oppenwehe........bo. Der letzte Mühlentag an der Oppenweher Bockwindmühle wurde zu einem High-Light der Saison. Nicht nur Besucherrekorde wurden mit mehr als geschätzten 1000 Besuchern des gesamten Tages gebrochen.

Ein besonderer Höhepunkt war sehr zur Freude der Oppenweher Mühlenfreunde, dass nicht nur die Sonne schien, sondern dass auch bei entsprechendem Wind erstmals den Besuchern der vor kurzem restaurierte Graupengang in voller Funktion präsentiert werden konnte. Dirk Müller, als "Chef" an diesem Tag in der Mühle, strahlte zusammen mit seinen Mitarbeitern Dietmar Koke und Michael Kreimer über die Erfolge die bei einem viermaligen Durchlauf des Korns erzielt wurden.

Dicht umlagert waren die Ausstellungs- und Verkaufsstände, wo Honig in seiner vielfältigen Art, selbst gebastelte Stoffmäuse, handgearbeitete Wollsocken, handgefertigte Puppen zur Verkleidung von Flaschen oder selbst gemachter Wein, Konfitüre und andere Leckereien angeboten wurden.

Alle Hände voll zu tun hatten die Damen beim Kaffee- und Kuchenverkauf, so dass zeitweise "Nichts mehr ging". Ausverkauft! Hieß es noch vor Ende des Mühlentages am Stand mit leckerem Pickert von Inge Beckmann, der reißenden Absatz fand und die Besucher Schlange standen.

"Das war ein Saisonabschluss nach Maß", resümierten die an diesem Tag 22 ehrenamtlichen Helferrinnen und Helfer der mitgliederstärksten Mühlengruppe des Mühlenkreises mit 160 Mitgliedern.

Nicht mehr wegzudenken an der 300 Jahre alten Bockwindmühle in Oppenwehe sind die Mühlenmusikanten, die auch am letzten Tag wieder ihr breit gefächertes Repertoire präsentierten. Ohne Zugabe kamen die Musiker an diesem Tag nicht von der "Bühne", was die Zuschauer immer wieder mit viel Beifall honorierten.

Nun wäre zu vermuten, dass der Winterschlaf beginnt, was in Oppenwehe allerdings nicht der Fall ist, denn bereits für die kommende Saison laufen die Vorbereitungen. Folgende Mühlentage sind für 2006 vorgesehen: 23. April, 14. Mai, 5. Juni (Deutscher Mühlentag), 16. Juli, 27. August (Kreismühlentag), 17. September und 8. Oktober.


In Mühle: Dirk Müller präsentiert geschälte Graupen. Interessiert zeigen sich Wilhelm und Christa Kruse aus Minden und Wolfgang Klunker aus Oppenwehe

Edeltraud Pinke gibt Erklärungen zur Herstellung selbst gemachter Konfitüre; im Hintergrund Marianne Kulinna.

Pickert: Inge Beckmann (m.) Marlies Althoff (li) und Hilda Buschmann hatten alle Hände voll zu tun.

Königs- und Adjutantenpokalschießen

Stemwede/Oppenwehe........bo. Mit Spannung wurde beim Königs- und Adjutantenpokalschießen des Oppenweher Schützenvereins die Ergebnisbekanntgabe durch den Vorsitzenden Friedhelm Bohne erwartet. Erst eine Wertung mit Zehntel durch das Schießen auf eine elektronische Anlage, brachte die Sieger an den Tag.

Zum vierten Mal in Folge konnte dabei der ehemalige König Axel Jakobmeyer den Pokal der Altkönige mit einem Ergebnis von 31,0 erringen. Ihm folgte auf Rang zwei Karl-Heinz Bollmeier, der sich nur knapp dahinter mit 30,4 geschlagen geben musste. Den so genannten Bronzeplatz erzielte Wolfgang Schimmeck zum zweiten Mal in Folge, mit ebenfalls sehr guten 30,2 Ringen.

Bei den Adjutanten der ehemaligen Altkönige hatte Wilfried Spreen aus dem Bockhorn die Nase vorn, er merkte dabei freudestrahlend an: "Heute wäre wieder ein Tag zum König werden gewesen". Hinter seinem Ergebnis mit 30,6 Ringen landete Günter Sprado, der 30,5 Ringe mit dem KK-Gewehr erzielte. Auf Rang drei landete Heiner Meier, seine Wertungsschüsse brachten ihn auf 27,9 Ringe.

Der letztjährige Jungkönig Dennis Meier setzte sich, zum zweiten Mal in Folge, in seiner Klasse mit dem besten Tagesergebnis von 31,2 Ringen durch. Ihm folgte auf Rang zwei, mit 30,0 Ring, Hans-Wilhelm Henke. Dritter wurde hier Friedel Pinke mit 29,1 Ringe. In der Klasse der ehemaligen Jungadjutanten siegten Vater und Sohn. Hartmut Spreen mit 29,8 Ringen sicherte sich vor seinem Sohn Matthias mit 27,9 Ringen Platz 1.

Die Damenleiterin des Oppenweher Vereins, Jutta Lammert, konnte sich als ehemalige Königin in ihrer Konkurrenz an die Spitze setzen. Bei den ehemaligen Adjutantinnen hatte Marianne Sprado das sicherste Auge und die ruhigste Hand, wodurch sie den Pokal in Empfang nehmen konnte.

Ein besonderer Dank des Vorsitzenden galt der Standaufsicht und Auswertung, die in den bewährten Händen von Ralf Manske, Friedhelm Eilmes, Uwe Zimmermann, Carsten Spreen und Friedel Pinke lag.

Klaas Spreen gewinnt Pony

Stemwede/Oppenwehe........bo. Nun hat auch das Pony, eines der Hauptpreise beim Oppenweher Bünselmarkt einen neuen Besitzer. Der 4jährige Klaas Spreen aus Oppenwehe vom Ortsteil Bockhorn freute sich über den Gewinn. Das 2 ½ jährige Pony mit dem Namen Cindy wurde vom Vorstand des Gewerbevereins Oppenwehe-Oppendorf am Moorhof in Oppenwehe übergeben.

Strahlend, aber auch ein wenig ängstlich setzte sich der neue Ponybesitzer schon einmal auf das Tier, welches durch sein gutes Gemüt auffiel. Besonders freute es den Vorstand, dass in diesem Jahr bereits alle Preise eingelöst wurden. Zwei weitere Hauptpreise hatten Maik Henke mit einem 1000 Euro Reisegutschein und Ewald Gerding mit einem nagelneuen Fernseher gezogen. Weitere Preise gingen an Ralf Nünke (Heißluftballonfahrt), Ursula Spreen (Heißluftballonfahrt), Karin Ziebecker, Espelkamp (Freiflug mit Motorflugzeug), Irmgard Dunau, Wagenfeld ( Tankgutschein) und noch einmal Ralf Nünke mit einer Planwagenfahrt.

während der neue Pony- Besitzer Klaas Spreen mit seinen 4 Jahren schon mal die Zügel in die Hand nahm: v.r. Karlheinz Meier, Jobst-Henrik Linkermann, Michaela Spreen, Wilfried Waering, Andreas Spreen, Heini Huck-Schütte, Wolfgang Schimmeck und Rüdiger Vogt

 

Oppenweher Bünselmarkt -DORFABEND


"Hermine und Mathilde"

 

Hohes Moor / Bruch, einer der kleinsten Oppenweher Ortsteile, zeichnete in diesem Jahr verantwortlich für die Ausrichtung des 2. Oppenweher Dorfabends.

Ortsteilsprecher Hermann Winkler gab den Moderator und führte sein Team souverän durch das tolle Programm. Ein Dreivierteljahr hatte man sich auf diesen Tag vorbereitet und geübt, geübt, geübt.

Das Ergebnis war eine bunte Mischung aus Musik und Sketchen, die professionell vorgetragen wurde. Das Publikum im überfüllten großen Zelt erkannte dies schnell und dankte den Akteuren mit Jubel und stehendem Applaus.

Nach den Darbietungen wurde zum zweiten Mal Oppenwehes "Verdienter Bürger" ausgezeichnet. Ausgewählt worden war Oppenwehes Ortsheimatpfleger Willy Markus. Da sich dieser in Urlaub befindet, wird die Übergabe der Urkunde nachgeholt.

Im nächsten Jahr wird der Dorfabend vom Ortsteil Vahrenkamp unter der Leitung von Ingo Holle veranstaltet.

IMPRESSIONEN

 

Erster Gottesdienst nach mehr als 75 Jahren im "Dorf"

Stemwede-Oppenwehe, 7. August 2005

Der Original-Taufstein aus der Alten Klus. Zuletzt verwendet vor mehr als 75 Jahren.

 

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Oppenwehe hatte gemeinsam mit Pfr. Axel Niederbröker beschlossen, einen "Open-Air"-Gottesdienst an der Klus, einem Nachbau einer Kapelle aus dem vergangenen Jahrhundert, auf dem ehemaligen "Alten Friedhof" zu begehen. Als Termin wurde der erste Gottesdienst mit Abendmahl im Monat August vorgesehen. Denn Anfang August ist man ja wettermäßig immer auf der sicheren Seite. Oder?

Tatsächlich kamen die Verantwortlichen des Oppenweher Klus e.V., der die organisatorische Verantwortung übernommen hatte, trotz viel zu kühler Witterung mächtig in's Schwitzen. Mehrmals täglich wurden die Wetterberichte verfolgt. Das half aber auch nichts: Regen und Kälte wurde von den Wetterfröschen prophezeit.

Der Vorsitzende des Oppenweher Klus e.V. versicherte dem Autor dieses Beitrages glaubhaft, dass er "in den letzten drei Tagen zu jeder vollen Stunde" zu seinem Namenvetter Petrus gebetet hätte. Und eben dieser hatte dann auch ein Einsehen: Pünktlich eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn lichtete sich der Himmel.

So konnte dann Monika Winter, geb. Bruns, genau um 9.20 Uhr zum Gottesdienst läuten. Diese Aufgabe hatte bereits ihr Großvater inne. Damals noch in der "Alten Klus", die Anfang der 30er Jahre unserem heutigen Gotteshaus weichen musste.

Gut gelaunt gab dann Pfr. Axel Niederbröker den etwa 150 erstaunten Gästen bekannt, dass man heute neben dem Abendmahl auch noch drei Taufen vornehmen würde. Nach der Predigt wurden diese Taufen durchgeführt und das Abendmahl eingenommen. Eigens für die Taufen wurde der Orginal-Taufstein aus der "Alten Klus" aufgebaut.

Pfr. Niederbröker konnte nun erst um 10.35 Uhr das Gelände verlassen und nach Wehdem eilen, wo man ihn schon zur Gottesdienst-Urlaubsvertretung erwartete.

Trotz Urlaubszeit hatte es sich der junge Oppenweher Kirchenchor nicht nehmen lassen, die Veranstaltung unter der Leitung von Larissa Wiebe musikalisch zu umrahmen.

Nach einem kurzweiligen Kaffeetrinken löste sich die Gesellschaft langsam auf.

Täufling David Kulikov
rechts neben Pfr. Niederbröker
Täufling und Patin Irina Staryk
Anja und Friedhelm Schlüter
mit
Täufling Kimi-Justin

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Hartmut Wellmann erringt Biljes-Pokal

Stemwede/Oppenwehe........bo. Der "Biljes-Pokal", ein vierarmiger von Hand geschmiedeter Kerzenleuchter, war am vergangenen Wochenende das begehrte Objekt der Oppenweher Kyffhäuser Kameraden.

Vor über 25 Jahren wurde zum ersten Mal auf dem Adlerstand am Moorhof Heini Huck-Schütte dieser Pokal ausgeschossen. Der damals von Willi Biljes gestiftete Wanderpokal hat an Anreiz bis zum heutigen Tage nicht verloren, wenngleich sich der Vorsitzende der Oppenweher Kyffhäuser, Jürgen Peglow, eine bessere Beteiligung gewünscht hätte.

In diesem Jahr vollzog sich das Schießen auf den hölzernen Pokal "kurz und schmerzlos", wie Jürgen Peglow mit Blick auf die reine Schießzeit von eineinhalb Stunden in einer seiner ersten Anmerkungen zum Ablauf des Schießens äußerte.

Gewinner der mit roten Wachskerzen bestückten Trophäe wurde Hartmut Wellmann, der mit seinem Sieg durch den 185 Schuss den Pokal von der Stange holte und damit den Vorjahressieger Heinz Varenkamp ablöste. Sein Name wird nun, im 27. Jahr des Pokalschießens, den Pokal schmücken. Für ein Jahr kann er die Auszeichnung in seiner Vitrine platzieren.

Auch die so genannten Insignienschützen hatten es an diesem Sonntag eilig. Bereits mit dem 27. Schuss aus dem Kleinkalibergewehr trennte Friedhelm Eilmes den rechten Arm vom Holzpokal.

Nur 18 Schuss später gelang Günter Sprado mit einem ebenfalls präzise gesetzten Schuss die Abtrennung des linken Armes. Erst danach ging es für alle in die Vollen, womit der Abschuss des Pokals gemeint ist.

Einen besonderen Dank richtete Jürgen Peglow an die Standaufsicht Bernhard Kramer und Günter Sprado, ohne die ein reibungsloser und zügiger Ablauf des Schießens nicht möglich wäre.


Foto v. r.: Jürgen Peglow, Friedhelm Eilmes, Hartmut Wellmann, Günter Sprado,
Egon Lammert, Heinz Varenkamp und Bernhard Krame
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Großes Interesse am 4. Mühlentag

Stemwede/Oppenwehe........bo. Das war wieder ein Mühlentag so richtig nach dem Geschmack der Oppenweher Mühlengruppe. Zum 4. Mal in dieser Saison hatten die Mühlenfreunde des 300jährigen Bauwerkes die Tore geöffnet und belohnt wurden die an diesem Mahl- und Backtag 19 ehrenamtlich Tätigen mit einem wahren Besucheransturm.

Neben der Besichtigung der Bockwindmühle standen an diesem Tag besonders die Oppenweher Jäger im Mittelpunkt des bunten Treibens unter den Mühlenflügeln, leider konnten die Flügel, ebenso wie die Mahlgänge, mangels Wind nicht in Funktion gezeigt werden.

Um so größer war das Interesse der Besucher am Stand der Jäger, die neben den umfangreichen Informationen in der Hege und Pflege der Fauna und Flora, das Thema Solitärbienen- und Wespen und den Bau eines Insektenhotels in den Vordergrund stellten. In Teilbereichen war nicht nur das Anschauen der Nisthilfen gefragt, sondern das Selbstbauen gefordert. Auch die zahlreichen jüngeren Mühlentagbesucher konnten selbst Handanlegen und dadurch auch gleich eine persönliche Beziehung zu den Insektenhotels herstellen. Dass dieses Angebot für viele Interessierte eine neue Erfahrung war und viel Spaß machte, wurde immer wieder deutlich.

Auch eine kleine Abordnung der Jagdhornbläser des Kreises hatten es sich nicht nehmen lassen, einige Musikstücke ihres Repertoires zu präsentieren.

Erstmals wurden die Treuegeschenke an die Besucher der Mahl- und Backtage ausgegeben, die bereits in dieser Saison zum 4. Mal den Weg nach Oppenwehe unternommen hatten. Eine Porzellantasse mit individuellem Aufdruck gehört nun seit Sonntag in 72 Haushalten zum täglichen Gebrauch, wie unter anderem von Gerhard Hoffmann aus Barenborstel mit einem Dankeschön verkündet wurde.

Beim nächsten Mühlentag am 28. August, wird in Oppenwehe der Kreismühlentag eröffnet und der einzige funktionstüchtige Graupengang im Kreis Minden-Lübbecke offiziell eingeweiht.


 

 


Werner Klausen zeigt Friederike wie ein Insektenhotel gebaut wird, im Hintergrund
wartet Henrik darauf, dass er auch helfen darf.

Erklärungen der Oppenweher Jäger gab es reichlich und gestreichelt werden
durften die ausgestopften Tiere auch.