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Herzlich Willkommen

Weihnachtspokal 2003

Stemwede/Oppenwehe........bo.

Beim Weihnachtspokalschießen der Oppenweher Vereine und Clubs erwiesen sich die älteren Augen als die zielsichersten. Die Alte Garde des Oppenweher Schützenvereins holte sich bei den Herren den großen Pokal.

Bei den Damen siegte der Kegelclub "Kurz und Klein". Besonders erfreut zeigte sich der Vorsitzende des Schützenvereins, Friedhelm Bohne, bei der Siegerehrung am 2. Advent in der Schießhalle über die ausge-zeichnete Teilnehmerzahl von 27 Mannschaften.
4 Mannschaften hatten mehr als im vergangenen Jahr teilgenommen. Sein besonderer Dank ging an die Damenschießgruppe, die einen schönen vorweihnachtlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, so wie den Auftritt des Nikolauses organisiert hatten und ein Kinderschießen durchführten.

Ein neuer Auswertungsmodus mit der Teilermaschine hatte sicherlich zum Gelingen beigetragen, da erstmals das Gesamtergebnis mit den besten Zehnen für den Sieg zu Grunde gelegt wurde und dadurch auch viel Glück gebraucht wurde.

Bei der Alten Garde war für den Sieg Friedhelm Kröger, Horst Spreen, Kurt Priesmeier, Willi Knost, Wolfgang Schimmeck und Karlheinz Seemann verantwortlich.
Ihnen folgte auf den 2. Platz der Kegelclub WZB (Werkzeugbau), wo Andreas Martens, Ralf Manske, Carsten Spreen, Volker Wagenfeld und Andreas Spreen erfolgreich waren.

Neu in den Reigen der Sieger meldeten sich die Jugendlichen des Schützenvereins, wo Sascha Pinke, Manuel Schmidt, Desiree Vogt, Christian Spreen, Daniel Holste und Michael Holle den 3. Platz belegen konnten.

4. KC Kleinholz DOMOVA (518,8)
5. Schützenverein Herren (518,2)
6. Heideböcke (518,2)
7. Kyffhäuser Herren (518,0)
8. KC Kurz und Klein (517,7)
9. Gewerbeverein Herren (517,5)
10. "Kaisers Nachbarn (517,3).

 

Bei den Damen war für den KC "Kurz und Klein" Angelika Biljes, Berbel Klasing, Karin Engel, Ingrid Becker, Elisabeth Meier und Marion Rüter erfolgreich.

Den 2. Platz belegten die Damen der Kyffhäuser, wo Anika Kramer, Marianne Peglow, Manuela Schlömp, Marion Kramer, Edith Schimmeck und Christa Klamor schossen.
Den 3. Platz belegten hier die Damen I des Schützenvereins. Monika Eilmes, Anke Holle, Marion Geldmeier, Marlies Fröhlich, Petra Kemper und Anja Wegehöft waren die sieg-reichen Schützzinnen.

Beim parallel stattfindenden Bratenschießen sicherte sich Pascal Eilmes mit einem Teiler von 7,1 und der damit besten Zehn des Tages, den größten Braten beim Preisschießen. Für einen reibungslosen Ablauf hatten Jürgen Kröger, Ralf Manske, Friedhelm Eilmes, Friedel Pinke, Uwe Zimmermann und Sascha Pinke gesorgt.

Als neutrale Aufsicht fungierte Günter Sprado. Ihnen galt ein besonderer Dank des Vorsitzenden Friedhelm Bohne.

Hendrick Huck gewinnt Hauptpreis

13.11.2003

Stemwede/Oppenwehe........bo.

Der 2 1/2 Jahre junge Hendrick Huck aus Oppenwehe ist der große Gewinner der im Rahmen der 775 Jahrfeier stattfindenden Bünselmarktverlosung 2003. Er war es, der unter den zahlreichen Teilnehmern den Hauptgewinn einer mehrtägigen Reise nach Lanzerote gewinnen konnte und nun im Beisein seiner Mutter Birgit in Empfang nehmen konnte.

Im Rahmen einer Vorstandsitzung des Gewerbevereins Oppenwehe-Oppendorf überbrachte der engere Vorstand die Glückwünsche.

 

Eine gelungene Gewerbeschau des diesjährigen Bünselmarktes und der beste Markt seit Bestehen des Gewerbevereins war das Resümee des Marktes 2003 im Rahmen der Versammlung, wobei der Vorsitzende Karlheinz Meier mit den Worten "Wir müssen Gas geben" das Motto für 2004 schon vorgegeben hat.

Die Gewerbeschau soll nach den Diskussionen der Gewerbetreiben des Vereins demnächst als so genannte Messe mit verschiedenen Themenbereichen gestaltet werden.

Nach einem rückblickend sehr guten Resümee des Marktes 2003 wurde festgelegt, dass die offizielle Eröffnung des Bünselmarktes im kommenden Jahr wieder am Samstag stattfindet. Der Freitag soll demnach als so genannter "Markttrubel" stattfinden.

Deutliche Worte gab es zur Gewerbeschau, wo nach eindeutigen Worten in der Versammlung dieser Bereich erweitert werden soll. Ein Ansporn für die Gewerbetreibenden war das Markttreiben rund um den Bünselmarkt mit seiner 775 Jahrfeier, wo mit rund 30.000 Besucher laut dem Veranstalter, das bisher bestbesuchte Markttreiben stattgefunden hat.

Ortsnetz 05773 erhält DSL

27.10.2003

Heute kam die frohe Botschaft per Email:

Ulrich Vollmer von der Deutschen Telekom teilte
mit:

 

 

 

"Sehr geehrter Herr Kokemor, sehr geehrter Herr Leupold,

Ihr Engagement hat sich ausgezahlt. Das Ortsnetz (ON) 5773 Stemwede-Wehdem wird Anfang 2004 mit T-DSL versorgt. Mit den Aufbaufirmen werden zur Zeit Termine vereinbart, so dass die Kunden im ON Stemwede-Wehdem aller Voraussicht nach Mitte März 2004 ( 11. KW 2004 ) T-DSL nutzen können." ...

 

Da können wir uns hier gleich bei den knapp 240 Interessenten bedanken, die sich in die Unterschriftenliste eingetragen haben bzw. sich an unserer Internetaktion beteiligt haben. Gefordert waren "nur " 160.

NEW (Neu)
Die Telekom ruft in den nächsten Tagen nun jeden Interessenten an, um den Vertragsabschluss klarzumachen.

Henken Hannes hat mir vorhin erzählt, dass er bereits eine schriftliche Bestätigung aufgrund seines früheren Antrages erhalten hat.

Daneben gibt es lt. Herrn Vollmer folgende Bestellmöglichkeiten:

Ab sofort können die Kunden T-DSL beauftragen, unter

* freecall 0800 33 09000
* Internet www.t-com.de
* im T-Punkt.

Bei Fragen stehen wir weiterhin zur Verfügung.

 

Laienspieler kündigen ihr neues Stück "Huus Sünnenschien" an

Die Oppenweher Laienspieler üben derzeit auf der Bühne bei Meier`s Deele mit Hochdruck ihr neues Theaterstück ein. "Huus Sünnenschien", ein Vierakter, der von Renate Reuß geschrieben und von Günter Drewes bearbeitet wurde, soll in dieser Theatersaison die Besucher in Oppenwehe erfreuen.

An der Nordseeküste in der Küche eines Fischerhauses spielt das unterhaltsame Lustspiel. Hier will die Fischerfamilie Holz umsatteln und demnächst den modernen, und wie einige Familienmitglieder meinen, lukrativen Fremdenverkehr betreiben.

Da das Haus allerdings dafür nicht ausreichend ausgelegt ist, kommt es zu einigen Turbulenzen und Verwechselungen, wo die Lachmuskeln der Zuschauer ordentlich strapaziert werden, da man sich im Hause Holz sagt: "Platz es in de lütkesten Hütten".

Beziehungsgeschichten zwischen Familienmitgliedern, Nachbarn und Gästen, so wie die Regimentsführung von Oma, werden ihr Übriges tun.

Auf den so genannten Brettern, die die Welt bedeuten, stehen in diesem Jahr Wilfried Spreen, Jörg Steinkamp, Elisa-beth Meier, Liesel Garlichs, Katja Döhnert, Bianca Waering, Matthias Bollhorst und Karl-Heinz Bollmeier. Mit im Stück vertreten ist als Akteur auch Karl-Heinz Becker, der wie in den Vorjahren die Regie führt und Frauke Spreen fungiert als Souffleuse.

Die Oppenweher Laienspieler treten an folgenden Terminen in Meiers Deele auf: Samstag, 8. November um 14.30 Uhr. An diesem Nachmittag findet ein so genannter Seniorennachmittag statt, wo neben dem Altenclub aus Oppenwehe auch alle anderen Senioren der Gemeinde willkommen sind. Da ein Kaffeetrinken vorbereitet wird, ist eine unbedingte Anmeldung bei Lotti Rossa unter 05773/331 erforderlich.

Alle anderen Aufführungen finden um 19.30 Uhr statt.

Weitere Termine sind:

  • Samstag, 8. November
  • Sonntag, 9. November
  • Sonntag, 16. November
  • Donnerstag, 20. November
  • 5. Dezember in der Begegnungsstätte in Wehdem

Laienspielschar Oppenwehe

Landeskönigsschießen in Lemgo

Text und Bilder : Alfred Kulinna.

Ihre Majestät Reinhard Holle und die Schülermajestätin Desiree Vogt fuhren
mit etlichen Mitgliedern des Schützenvereins Oppenwehe am frühen
Samstagmorgen des 11. Oktober 2003 zum Landeskönigschiessen nach Lemgo. Hier
wurden von beiden Majestäten von ca. 180 Teilnehmern gute mittlere Plätze
belegt.

Die Schülerkönigin Desiree Vogt ließ es sich trotz einer Sportverletzung am Knie nicht nehmen am Landesjugendkönigsschiessen
teilzunehmen.

Für die richtige Betreung sorgte dabei ihre Adjutantin Linda
Spreen.

Mitglieder des SVO mit dem Landeskönig von 2003 Rudi Mertes aus Everswinkel.
In der Mitte ebenfalls zwei erfogreiche
Schützinnen (Kreis-und Vizekreisköniginnen) ebenfalls aus Everswinkel. In
diesem Ort hatte Axel Niederbröker vor seiner Oppenweher Anstellung eine
Pfarrstelle. Silke Dirksen (mit Brille) wurde beim diesjährigen
Landeskönigschiessen mit einem 29 Teiler Zweite, war darüber aber nicht
unglücklich und feierte mit den wie immer kontaktfreudigen Oppenwehern ihren
Erfolg.

Königs- und Adjutantenpokalschießen des Oppenweher Schützenvereins

Beim Königs- und Adjutantenpokalschießen des Oppenweher Schützenvereins setzten sich die ehemaligen Könige Axel Jakobmeyer (18/28) als so genannter Altkönig und Torsten Geldmeier (18/30) als Jungkönig, an die Spitze ihrer Mitstreiter und wurden durch ihren Sieg die ungekrönten Kaiser der ehemaligen Könige.

Die besseren Schützen an diesem Tag waren allerdings die Damen, wie der Vorsitzende des Schützenvereins, Friedhelm Bohne, bei der Siegerehrung und Pokalübergabe zusammen mit dem Schießoffizier Wolfgang Pinke, anmerkte. Sein Dank galt besonders der Standaufsicht und Auswertung, die von Carsten Spreen, Ralf Manske, Friedhelm Eilmes, Friedel Pinke, Uwe Zimmermann und Wolfgang Pinke durchgeführt wurde.

Der amtierende König Reinhard Holle holte bei den Altkönigen den 2. Platz mit 18 Ringen in der Probe und 28 in der Wertung. Karl-Heinz Bollmeier benötigte für den 3. Platz 18 Ring in der Probe und 27 Ring in der Wertung. Bei den Jungkönigen kam Jürgen Klamor mit 20/29 Ring auf den 2. Platz. Marko Schäfer erreichte Platz 3 mit 19/29 Ring.

Sieger der ehemaligen Adjutanten der Altkönige wurde Uwe Grunwald, er erzielte 18/29 Ring. Auf den 2. Platz kam Wolfgang Pinke mit 17/29 und 3. wurde Günter Sprado mit 20/28 Ring.

Bei den Jungkönigsadjutanten siegte der amtierende Adju Torben Galla mit 18/27 Ring. Ihm folgte auf Rang 2 Frank Heitmann mit 16/25 und auf Platz 3 Thorsten Spreen mit 16/22 Ring. Bei den Damen war sowohl bei den Königinnen als auch bei den Adjutantinnen ein Stechen nötig, um die Siegerin zu ermitteln.

Letztendlich setzte sich bei den Königinnen Ingrid Bohne durch. Da sie bereits zum dritten mal in Folge diesen Pokal gewinnen konnte, darf sie diese Trophäe ihr Eigen nennen. Elisabeth Meier kam auf den 2. Platz, sie unterlag erst im Stechen. Den 3. Platz erzielte Edith Schimmeck. Bei den ehemaligen Adutantinnen hatte Annegret Tiemann die Nase vorn und siegte mit vollen 50 Ring. Edeltraut Pinke landete mit 49 Ring auf den 2. Platz und Siegried Grunwald wurde mit 47 Ringen Drittplatzierte.

Hähnewettkrähen

Unter drehenden Mühlenflügeln fand das diesjährige Hähnewettkrähen der Rassegeflügelzuchtvereine der Gemeinde Stemwede in Oppenwehe beim Mahl- und Backtag statt. Das bereits vom Ausrichter Oppenwehe viel früher geplante Krähen musste aufgrund der Geflügelpest verschoben werden.

Mit der Resonanz sind die die Verantwortlichen Wilfried Schäffer als Vorsitzender und Wilfried Bohne als Geschäftsführer sehr zufrieden. Immerhin hatten die Züchter 83 Hähne, wovon 27 große und 56 kleine Tiere an dem Wettkampf teilnahmen, ins Rennen geschickt.

Nach einer längeren Zeit der Verdunkelung gaben die gefiederten Freunde dann alles.

Hier konnten sich die Oppenweher Hähne als Lokalmatadore behaupten. Sie erhielten für die stattliche Anzahl von 277 Krähern in der Vereinswertung einen Pokal.
Den 2. Platz belegte Twiehausen mit 124 gezählten Krähern.
Levern (67), so wie Wehdem (18) folgten auf den Plätzen.

Von den 36 Züchtern, die ihre Tiere zum Wettkampf mitgebracht hatten, war es der große Hahn von Dieter Bredebusch aus Twiehausen, der ihm den Pokalgewinn in dieser Klasse einbrachte.
Auf Platz zwei und drei folgten seine Vereinskollegen Günter Möllmann und Dieter Bredebusch.
Heinz Lampe (Oppenwehe) wurde vierter und Wilfried Grötemeier (Levern) wurde fünfter.

Bei den kleinen Hähnen landete Eckehard Kuhmann gleich auf beide erste Plätze. Steffen Seelhorst, der ebenfalls aus Oppenwehe kommt, errang hier mit seinem Zwerghahn den 3. Platz.
Karl-Heinz Priesmeier und Wilfried Bohne (beide Oppenwehe) landeten auf Rang vier und fünf. Im kommenden Jahr ist der RGZV Wehdem Ausrichter dieser Veranstaltung.

Festausschuss zu Besuch in der NDR 1 "Plattenkiste"

Dann ging es los. Nach den Nachrichten wurden die ersten beiden "Oppenweher Musikwünsche" übertragen. Die Besucher stellten sich kurz vor und berichteten von den Abschlussfeierlichkeiten. Auch für die zukünftigen Pläne interessierte sich die sympathische Moderatorin. "Ich sehe, in Oppenwehe versteht man es zu feiern!", hatte Claudia Fyrnihs schnell erkannt.

Und schon war eine Stunde wie im Fluge vergangen. Mit einem "Grüßen Sie die Oppenweher" wurde die Abordnung verabschiedet.

Bernadette Köhler übernahm nun wieder die Betreuung und lud zu einem Mittagessen ein. Nach einem Abschiedsfoto begaben sich die Gäste wieder auf die Heimreise.


vl. Karlheinz Meier, Karl-Heinz Bollmeier, Bernadette Köhler, Peter Kokemor

Ca. 30000 Besucher

hatten sich am 14. September in Oppenwehe eingefunden, um sich den Festumzug, der aus mehr als 100 Wagen und Gruppen bestand, anzusehen.

Einer der vielen Höhepunkte im Festumzug 775 Jahre Oppenwehe: Auf dem sogenannten "Themenwagen" wurde die erstmalige Erwähnung von "Openwide" nachgestellt.

Ritter Helimbertus übergab dem Bischof Conrad 4 Höfe für das im Jahr 1227 neugegründete Zisterzienserkloster in Levern.

Ganz Oppenwehe eine Prachtallee

Das Wahrig Fremdwörterlexikon erklärt, was eine Allee ist:

Al|lee <f.; -, -n> von Bäumen gesäumte Straße, von Bäumen eingefasster Weg [frz.; zu aller „gehen”]

Wer heute durch Oppenwehe fährt, weiss es besser: Allee packen mit an! Und das haben die Oppenweher nun gemacht. Ganz Oppenwehe ist eine einzige Prachtallee, die hier nicht fotografisch dargestellt werden kann.

Die kreative Vielfalt, die hier bei der Schückung der Strassen bewiesen wurde, kann mit folgender Collage nur angedeutet werden:

FISKUS nach Berlin "zitiert"

Soeben erreicht unsere Redaktion eine Sondermeldung des bekannten Oppenweher Müllers, Karl-Heinz Bockwindmeier.

Da der Müller "laut Brockhaus niemals lügt", ist folgende Nachricht von entscheidender Wichtigkeit.

Gerhard S. aus B., oberster Dienstherr des Oppenweher Ortsteiles "Fiskus", wollte sich persönlich von der Qualität seines neuen Dienstfahrzeuges überzeugen.

Erst spät in der Nacht konnten die Fiskusianer den Wagen vorstellen.

Der "Chef" war begeistert und wird am 14.September persönlich das Geld, das zuvor im Oppenweher "DORF" einkassiert worden war, durch den Schornstein jagen.

 

Oppenweher Dörperinnen voll aktiv

09.09.2003.


Die Dörperfarben! Blau-Gelb-Grün. Schlicht, ergreifend, schön.

Diese Farbzusammenstellung steht für das "Oppenweher Dorf " seit mindestens 775 Jahren und wurde seitdem nicht verändert.

     

Gerne hätten die ehemaligen "Deutschen Reiche" und die nachfolgende "Bundesrepublik" diese Farben übernommen. Dies wurde aber von den "Oppenweher Dörpern" kategorisch abgelehnt!

"Sucht Euch doch mal selbst was aus!
Macht doch was in GOLD, Ihr Könige und Kaiser!" -
"Nehmt dazu noch ROT , denn macht sich immer gut!" -
"Wenn Ihr das nicht mal hinkriegt, sehen wir ganz SCHWARZ!"

So wurde also die Flagge der Bunderepublik im "Oppenweher Dorf" geboren. Na ja, wo sonst?Ach, so entstand also Rudi Völlers Flagge? Und die von dem Gerd? - Ja, natürlich!

So berichtete jedenfalls der Müller - und der sagt ja, "laut Brockhaus", immer die Wahrheit...

Karl-Heinz Bollmüller

     

Jetzt aber zum heutigen Dörperinneneinsatz:

Eben diese "Dörperfarben" sollen auch die Besucher des Festumzuges sehen.

Pünktlich um 17.00 Uhr Dörperzeit versammelten sich daher ca. 30 Damen, um die Schmückung des Dorfes vorzubereiten. Was bei Frauen in aller Welt gilt, ist im ältesten Ortsteil von Oppenwehe nicht anders: Zunächst schmückte man sich selbst.



Hier sehen wir die Dörperfrauen nach getaner Arbeit.Scheint Spass gemacht zu haben....

 

 

"Heiße Phase" im Bulzendorf

Die Vorbereitungen für den Festumzug im Bulzendorf gehen in die heiße Phase...

Bis in den späten Abend wurden am 03.09. auf dem Hof bei Kulinna über 200 Blumen für die Schmückung der Straße "Zur Bockwindmühle" von fleißigen Händen fertiggestellt.

Die Gebinde werden am Straßenrand vom Startpunkt des Festumzuges an der Schule bis zur "Grenze" bei Sengebusch dem Zug zeigen, wo es lang geht. Weitere Überraschungen sind am Fahrradweg geplant.

Der Bulzendorfer Festwagen bekommt in diesen letzten Tagen ebenfalls den letzten Schliff: Der massive, verkleinerte Nachbau der Wagenremise wird nach dem Festumzug an der Bockwindmühle fachmännisch in Fachwerkbauweise mit Hilfe der Mühlengruppe aufgebaut werden. Hier wird eine 2. Theke installiert werden um dem Ansturm der vielen Gästen der Mahl- und Backtage noch besser gerecht zu werden.

Die Bulzendorfer Aktiven vor dem Blumenschmuck

Teilnahme von Nagelsiedlung und Hasenheide am Festumzug

Mit 91 Häusern ist der Ortsteil Nagelsiedlung/Hasenheide sicherlich der größte und einwohnerstärkste Ortsteil im heutigen Oppenwehe. Vor 775 Jahren gab es diesen Siedlungsbereich noch gar nicht.

Das erste Haus wurde in der Nagelsiedlung von der Familie Lück errichtet. In der Hasenheide war es das Haus von Dr. Benteler. Der Name Nagelsiedlung resultiert aus den früheren Besitzern der Baugrundstücke: Familie Nagel/Zimmermann und "Nagels Minnken".

Das Thema des Festwagens war ebenfalls schnell gefunden: Von Blumen musste er handeln, da sich viele Blumenwege in den Siedlungen des Ortsteils befinden und so sind alle Straßennamen auf dem Festwagen wieder zu finden.

Heideböcke kurz vor Fertigstellung des Umzugswagens

Auch der Festwagen der Heideböcke geht in seiner Fertigstellung dem Ende entgegen. Zum Thema haben sich die traditionsbewussten Heideböcke ein Motiv aus dem Moor vorgenommen.

Was da natürlich nicht fehlen darf, ist der Klapperstorch mit seinem Hochnest, welches den Festwagen schmücken wird.

Festausschuss muss jetzt auch mal arbeiten

Lange genug hat der "Festausschuss 775 Jahre Oppenwehe" nur geplant und allen "wat vertellt".

Heute galt es nun, mal selbst in die Hände zu spucken und kräftig mit anzupacken! Dazu hat sich der Festausschuss den "Themenwagen" ausgedacht. Was heißt das?
Auf diesem Wagen werden wir einen Ritter, einen Bischof, zwei Nonnen und vier Bauern sehen.

Denn hier soll nun der Beginn der Geschichte Oppenwehes im Festumzug dargestellt werden. Eben die Geschichte, die in der historischen Urkunde niedergeschrieben wurde, die heute in Münster gehütet wird.

Ritter Helimbertus von Manen (heute Ober- und Niedermehnen) hatte im Jahr 1227 4 Höfe aus "Openwide" an das Fürstbistum Minden zur Unterstützung des neugegündeten Zisterzienserklosters in Levern verschenkt.

Aber warum?
"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß ein Reicher in das Reich Gottes kommt." ( Matthäusevangelium, Kapitel 19, Vers 24)

Also darf man "am Schluss... nichts mehr besitzen" - stattdessen verschenkt manhalt seine Güter und erhält das Recht auf den" Zehnten".
Man lebt also heute gut in "dieser" und morgen noch besser in der besseren Welt...
Clevere Burschen, schon damals.

Diese Schenkung musste natürlich schriftlich festgehalten werden - und ist nun der Anlass der Feierlichkeiten in Oppenwehe.

Der Ritter Helimbertus wird von Friedhelm Schlüter dargestellt werden, der Bischof von dem mittlerweile 83jährigern Ortsheimatpfleger Oppenwehes, Willy Markus.
Den Part der Nonnen werden Patricia Vogt und Iris Melcher übernehmen. Sie sollen für das Wohl des Ritters und des Bischofs sorgen.

Hier haben wir nun eine Besonderheit: Die 4 Höfe, die in der historischen Urkunde erwähnt wurden, werden auf diesem Festwagen vertreten durch die Nachkommen der ehemaligen Besitzer im Jahre 1227!

Die "Bauleitung" hatte Patricia Vogt, seit knapp 775 Jahren mit einem Oppenweher Bauunternehmer verheiratet und somit für diese Aufgabe besonders geeignet, übernommen.

Knallhart hat sie "ihre Jungs", darunter den Ritter Helimbertus persönlich, "angespitzt".

 

Ganz allein kamen die Sprücheklopfer des Festausschusses natürlich nicht klar.

"Wie kriegen den Kram denn am Wagen fest?" - Da musste dann ganz flott Jürgen "Trecker" Geldmeier her, der in Windeseile ein paar passende Eisen geschmiedet hat.

Aber geklappt hätte es niemals, wenn nicht Andre Klehm als Fachmann (Tischler, Schreiner, Steinmetz - na eben Burgbauer...) dabei gewesen wäre.

Eigens zu diesem Anlass hatte er übrigens auch eine Säge dabei, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Jahr 1227 stammt. Behauptete jedenfalls Ritter Helimbertus. Und der muss es ja wissen...