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FC Oppenwehe veranstaltet Sommerolympiade im Rahmen der Ferienbetreuung der OGS Oppenwehe

Bericht und Fotos von Ralf Nünke

Nicht nur in Brasilien wird derzeit hart um Podestplätze und Medaillen gekämpft. Auch auf dem Sportplatz in Oppenwehe wurde am vergangenen Dienstag in 10 verschiedenen Disziplinen um Punkte und Platzierungen gerungen.

Anne und Ralf Nünke vom FCO hatten 10 verschiedene Stationen aufgebaut, in denen sich die Kinder der OGS Oppenwehe messen mussten. Zuerst wurden zwei Teams gebildet, die dann in den unterschiedlichsten Übungen gegeneinander antraten. Ob nun beim Wassertransport, Torwandwerfen, Schlittenfahren oder beim Staffellauf, die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache.

Auch der Fairplay-Gedanke kam nicht zu kurz und Sonderpunkte wurden für besonders faires Verhalten vergeben. Die 14 Kinder hatten eine Menge Spaß und konnten nach den erfolgreich absolvierten Übungen jeweils einen Pokal in Empfang nehmen.

Diese wurden auch sofort mit Mineralwasser gefüllt und an Ort und Stelle gelehrt. Grundschule, OGS und Sportverein waren sich einig, dass dies eine sehr gelungene Aktion war, die im Gegensatz zur Olympiade nicht erst wieder in vier Jahren wiederholt werden sollte.

 

 

Ende Juni endeten wieder drei Schwimmkurse des FC Oppenwehe.

Bericht und Foto von Ralf Nünke

Das Bild zeigt 7 der 9 Kinder aus dem Fortgeschrittenenkurs mit ihrer Schwimmlehrerin Karen Gülker und ihrer Assistentin Rike Schöppy.

Alle Kinder aus diesem Kurs haben das "Seepferdchen" erlangt, ein Kind sogar das Bronzeabzeichen und vier Kinder zusätzlich den "Seehund Trixi", ein Vielseitigkeitsabzeichen des Deutschen Schwimmverbandes.

Auch die Teilnehmer aus dem zweiten Kurs war sehr erfolgreich, denn fünf der neun Kinder erwarben ebenfalls das "Seepferdchen", ein Kind zusätzlich das Bronzeabzeichen. Nachdem die Kinder aus dem Wassergewöhnungskurs ihre Scheu vor dem kühlen Nass überwunden hatten, konnten auch sie erhebliche Fortschritte im Wasser erzielen.

Allen Kindern gemein war die große Freude an den vielen gemeinsamen Übungen, was wiederum die Trainerinnen/Ausbilderinnen freute. Aus diesem Grund werden viele Kinder aus den 3 Kursen im Herbst weitermachen, denn die Schwimmfähigkeit kann weiterhin gesteigert werden.

 

Mühlentag in Oppenwehe mit Kinderflohmarkt

Bericht: Karl-Heinz Bollmeier

Am Sonntag, 28. August, sollen sich die Flügel der Oppenweher Bockwindmühle zum 5. Mühlentag dieser Saison drehen. An dem Tag öffnen im Rahmen des Kreismühlentages rund 40 Mühlen im Kreis Minden-Lübbecke ihre Tore.

Als besonderen Höhepunkt bieten die Oppenweher an diesem Tag, der um 13 Uhr beginnt,  von 14 Uhr bis 17 Uhr einen Kinderflohmarkt an. Gewerbliche Stände sind nicht zugelassen und es werden keine Standgebühren erhoben. Die Anmeldungen nimmt Anke Gerding täglich ab 20 Uhr unter 05773/249 entgegen.

Im Rahmen dieses Flohmarktes werden auch frischgebackene Waffeln angeboten. Die Mitglieder und geschulten Müller der Oppenweher Mühlengruppe werden den interessierten Besuchern Erklärungen zur Geschichte und zum Aufbau und zur Funktion der Bockwindmühle geben. Selbstverständlich wird an diesem Öffnungstag bei der Bewirtung wieder mit einigen Leckereien, Kaffee und Kuchen, so wie vielem anderen, aufgewartet.

Mit dabei ist Wilhelm Schlottmann mit seinem Informations- und Verkaufsstand rund um das Naturprodukt Honig. Auch die musikalische Umrahmung des Nachmittags kommt wie immer nicht zu kurz und soll mit den Oppenweher Mühlenmusikanten für einen vergnüglichen und unterhaltsamen Nachmittag sorgen. 

Rück- und Ausblick 50 Jahre "Die Lustigen Heideböcke"

Bericht: Karl-Heinz Bollmeier

Am Samstag, den 20. August 2016, feiern die Lustigen Heideböcke aus Oppenwehe ihr 50jähriges Bestehen. Ein Jubiläum mit viel Tradition. Eingeladen zu 18 Uhr im Vereinslokal Moorhof Huck sind an dem Samstag die Mitglieder aller in Oppenwehe ortsansässigen Vereine, Club`s und Gruppen. Die Heideböcke sind im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil in der Dorfgemeinschaft gewor­den und haben viel zur Ausführung von dörflichen Veranstaltungen beigetragen und Neues geschaf­fen. Hier nun ein nicht auf Vollständigkeit garantierter Rückblick auf 50 Jahre Vereinsgeschichte:

50 Jahre ist es her, dass sich die Lustigen Heideböcke gründeten.

Im August 1966 schloss sich eine 15köpfige Junggesellengruppe zusam­men, um einen neuen Verein zu gründen. Ausschlaggebend für diese Gründung war die Wahl des Heide­prinzen beim alljährlichen Heideblütenfest. Heideprinz wurde damals der Mitbegründer Kurt Pries­meier. Auf der Gründungsversammlung, die vom damaligen  ersten 1. Vorsitzenden Hans-Jürgen Henke geleitet wurde, beschloss man durch eigenes Engagement an der dörflichen Gemeinschafts­pflege mit­zuwirken.

Finanziell trug sich der Verein zunächst von wöchentlich verhängten Strafgeldern, die zum Beispiel bei zu spätem Antreten bei internen Treffen oder Ähnlichem eingezogen wurden. Bereits 3 Jahre später, als der Vorsitz von Egon Henke übernommen wurde, hatten die Heideböcke einen guten Ruf, der bis hin zum Königssee reichte. Von dort aus erreichte die Heideböcke ein Dankesschreiben nach einer gemeinsamen gelungenen Veranstaltung in Oppenwehe. Ebenfalls im Jahre 1969 knüpften die Heideböcke Kontakte zu einem ähnlichen Verein in Amelinghausen in der Lüneburger Heide. Beide Vereine trafen sich in den folgenden Jahren im gegenseitigen Wechsel regelmäßig.

Ein besonderer Höhepunkt im  Vereinsrückblick war das 1970 vom WDR Reporter Eitel Riefenstahl geführte Hörfunk-Interview mit dem langjährigen Vorsitzenden Egon Rehburg (Ehrenvorsitzender) und dem Kassierer Günter Franz. In der Montagssendung “Heute Morgen” wurde es landesweit ausgestrahlt.

Regelmäßig wurden auch die Veranstaltungen zur Pflege der Dorfgemeinschaft besucht, die da wa­ren: Pokalturniere im Schießsport, Doppelkopf- und Skatturniere und vieles mehr. In den folgenden Jahren veranstalteten die Heideböcke mehrere Fußballspiele, deren Erlös dem Altenclub, der Le­benshilfe oder dem Kindergarten zugute kam. 1976 wurde auf Initiative der Heideböcke erstmals das bis zum heutigen Tage noch durchgeführte Firmenpokalturnier durchgeführt.

Der Erlös hieraus fließt den aktiven Jugendabteilungen der Vereine zu. Ein Jahr später fand das erste öffentliche Osterfeuer statt, dieses wird heute nur noch für Vereinsmitglieder veranstaltet. 1982 kam dann ein internes Heidebockschießen hinzu, welches im Laufe der Jahre durch ein Boßelturnier ersetzt wurde.

Von der Oppenweher Bevölkerung gut angenommen wird auch die durchge­führte Tannenbaumabholaktion im Januar, deren Erlös der Behindertenwerkstatt in Niedermehnen zur Verfügung gestellt wird. Der Verein wurde zurerst von Hans-Jürgen Henke geleitet. Ihm folgte sein Bruder Egon Henke, Egon Büttemeier, Siegfried Biebusch, Egon Rehburg, Hans-Rudolf Galla, Karl-Heinz Leermann, Wilfried Waering, Ulli Rehburg und bis heute Andreas Martens.

Zur heutigen Vorstandscrew gehören weiterhin: Der 2. Vorsitzende Olaf Meuser, der Kassierer Daniel Spreen, der Schriftführer Heiko Becker. Die Lu­stigen Heideböcke, die eine begrenzte Mitgliederzahl von 40 haben, gründeten 1987 auch eine so genannte Altbockabteilung, wo die über 50jährigen unter ihrem Sprecher Jürgen Peglow vereinigt sind. Zum Jubiläum wurde auch eine Festschrift mit kleiner Chronik erstellt, die beim Vorstand nach dem Fest erworben werden kann.

 

Fotos:

Auf einem Foto sieht man viele der Gründungsmitglieder in ihren mit dem Vereinsemblem bestickten “Nyltesthemden”, der dazu gehö­renden Krawatte und dem Hut; natürlich durfte auch das Wappentier - der Hei­de­bock- nicht fehlen.

Der erste 1. Vorsitzende Hansi Henke.

Die heutige Vorstandschrew v. li. Andreas Martens, Olaf Meuser, Jürgen Peglow, Heiko Becker und Daniel Spreen.

Die Heideböcke im Jahre 2003 zum 775jährigen Ortsjubiläum.